Übacher Wehr zieht eine eindrucksvolle Bilanz

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Übach-Palenberg. Löschzugführer Manfred Havertz konnte die Mitglieder der aktiven Wehr, Angehöroge der Ehrenabteilung, Stadtbrandmeister Friedel Mannheims und Bürgermeister Wolfgang Jungnitsch zur Jahreshauptversammlung begrüßen.

„Das Wesentliche ist, dass sie immer bereit ist. Und in diesem Sinne ist die Feuerwehr ein Vorbild schlechthin”, erklärte Wolfgang Jungnitsch. Er bedankte sich bei allen Kameraden für das gezeigte Engagement. Dies sei bei 159 Einsätzen, zu denen der Löschzug Übach ausrücken musste, eine bemerkenswerte Leistung. Das Jahr 2010 war für die Übacher Wehr ein Ausnahmejahr, allein aufgrund der Unwettereinsätze Anfang und Ende des Jahres.

„Die Feuerwehr ist ein wesentlicher Bestandteil des Sicherheitskonzeptes der Stadt Übach-Palenberg”, so der Bürgermeister. Wehrleiter Gottfried Mannheims bedankte sich für die im Jahr 2010 geleistete Arbeit. Gerade in der Bauphase des Kreisverkehres sei der Löschzug Übach trotz Behinderungen immer schnell an den Einsatzorten gewesen.

„Ich hoffe, dass wir mit unserem Beschaffungsprogramm auch weiter vorankommen”, so Gottfried Mannheims. Mitte 2011 wird es in NRW ein neues, überarbeitetes Feuerschutz- und Hilfeleistungsgesetz geben, der Digitalfunk wird im dritten Quartal 2011 in Übach-Palenberg zur Verfügung stehen. „Dann heißt es wieder lernen, lernen, lernen.”

Außerdem hatte der Wehrleiter einige Beförderungen im Gepäck. Folgende Kameraden wurden ernannt: Uwe Delahaye zum Feuerwehrmann, Johanna Neft zur Feuerwehrfrau, Christian Weißborn zum Hauptfeuerwehrmann, Andreas Bach zum Unterbrandmeister (UBM).

Hauptfeuerwehrfrau Wilma Errens und Unterbrandmeister Stefan Errens erhielten die Ehrennadel in Silber der Stadt Übach-Palenberg für 15 Jahre Mitgliedschaft in der Freiwilligen Feuerwehr.

Der Wehrleiter bedanke sich auch für die geleistete Arbeit auf Kreisebene. Löschzugführer Manfred Havertz: „Ich höre nun immer häufiger, dass hier und da die Freiwilligen Feuerwehren wegbrechen, weil tagsüber die Feuerwehrkameraden nicht mehr zur Verfügung stehen, da sie außerhalb ihrer Stadt oder Gemeinde beruflich tätig sind.

Aus meiner Sicht ist der Trend auch schon in Übach-Palenberg angekommen.” In dieser Situation müsse natürlich gegengesteuert werden. Mit dem Wehrleiter und der Löschzugführung sei das Problem schon diskutiert worden. Es gebe immer weniger junge Leute, die ihre ganze Freizeit bei der Feuerwehr verbringen wollen. Heutzutage gebe es attraktivere Möglichkeiten, die Freizeit zu gestalten. „Wer möchte denn schon nachts zu unmöglichen Zeiten zum Feuerwehrhaus fahren und einen Einsatz abarbeiten?”, fragte er offen.

Der Löschzug Übach hat derzeit 51 aktive Mitglieder. Im Jahr 2010 absolvierten sie 33 Übungen. Darunter fielen unter anderem fünf ABC-Übungen. Es kommen somit im Bereich Übungen pro Feuerwehrmitglied 83,5 Stunden zusammen.

Die Mitglieder des Löschzuges Übach mussten im Jahr 2010 zu 159 Alarmierungen ausrücken. Es kommen infolge dieser Einsätze etwa 120 Stunden pro Feuerwehrmitglied zusammen.
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