Übach-Palenberg - Übach-Palenbergerin gewinnt 64.000 bei „Wer wird Millionär?”

Übach-Palenbergerin gewinnt 64.000 bei „Wer wird Millionär?”

Von: Georg Schmitz
Letzte Aktualisierung:
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Beim lockeren Gespräch auch Gemeinsamkeiten entdeckt: Alexandra Will und Günther Jauch. Als Kandidatin in der Spielshow des Quizmasters behielt die Sekretärin aus Ubach-Palenberg Nerven und Ubersicht. Sie stieg mit 64000 Euro aus; ein prima „Urlaubsgeld”. Foto: RTL/Gregorowius

Übach-Palenberg. „Wo liegt denn Übach-Palenberg?”, so fragte Günther Jauch sein Gegenüber auf dem Kandidatenstuhl. „In der Nähe von Aachen, direkt an der niederländischen Grenze”, klärte Alexandra Will den bekannten Quizmaster auf.

Die Übach-Palenbergerin hatte es bei der beliebten RTL-Spielshow „Wer wird Millionär” bis zu Günther Jauch geschafft und ging am Ende mit gewonnenen 64.000 Euro nach Hause. Davor aber stand erst einmal die richtige Beantwortung der Frage „Besetzen Sie die Hauptrolle in Terminator, Gladiator, Aviator und Babynator”. Das gelang Alexandra Will souverän in 5,09 Sekunden.

In Sekundenschnelle

Nun saß die Sekretärin im ambulanten Pflegedienst vor einem Millionenpublikum an den Fernsehern und vis a vis dem TV-Star. Äußerlich nicht im geringsten nervös, ohne mit der Wimper zu zucken und ohne jegliche „Hilfe” von Günther Jauch beantwortete sie die ersten Fragen bis zur 500-Euro-Grenze in Sekundenschnelle.

Zu zweit „verschollen”

Darüber freute sich auch ihr Freund, der das Ratespiel im Publikum verfolgte. Den Zusatzjoker hatte Alexandra Will nicht gewählt, und das hatte seinen Grund: „Ich möchte 16.000 Euro haben und danach zocken”, so ihre Argumentation. Das sei so abgesprochen mit ihrem 15-jährigen Sohn und der 18 Jahre alten Tochter. „Dann hast du 16.000 und kannst uns jeden Wunsch erfüllen”, hätten ihr die Kinder im Vorfeld vorgeschlagen, das Geld sei schon verplant.

Günther Jauch fand noch vor der 1000-Euro-Frage persönliche Verhaltens-Parallelen, als Alexandra Will ihm gestand, dass es mit ihrem Orientierungssinn nicht weit her sei. „Ich verlaufe mich sogar im Restaurant”, gab sie schmunzelnd zu. Wenn sie dort von der Toilette komme, habe sie schon mal in der Küche gestanden, weil sie sich den Rückweg nicht merken konnte.

Auch mit dem „nach rechts oder links” habe sie es nicht so besonders, worauf Günther Jauch zugab, dass er dieses Problem teile. „Wenn wir beide zusammen gingen, dann wären wir verschollen”, so der Entertainer. Dass mit einer Bierfalle Schnecken bekämpft werden, die Konföderierten im amerikanischen Bürgerkrieg 1861 bis 1865 gegen die Union kämpften und „Dame” sowohl ein Brettspiel, als auch eine Spielkarte und eine Schachfigur ist, wusste Alexandra Will, ohne lange zu überlegen. Auch das „Slackline” eine Trendsportart ist, bereitete ihr keinerlei Kopfzerbrechen.

Erst bei der 16.000-Euro-Frage „In welchem Land werden die meisten Spielfilme produziert?” setzte die blonde Übach-Palenbergerin ihren ersten Joker ein und befragte das Publikum. Das bestätigte ihre Vermutung und gab Indien den Zuschlag.

Jetzt ging es um 32.000 Euro; für „Der Überlinger See ist ein Teil welchen Gewässers?” kam der Telefon-Joker zum Einsatz. Bruder Markus tippte auf „Bodensee”, war sich aber nicht hundertprozentig sicher. Also zockte Alexandra Will, schloss sich der Vermutung ihres Bruders an - und landete mit dieser Antwort den nächsten Treffer.

Mit der 64.000-Frage „In welche Tiere verwandelte die Zauberin Kirke (Circe) einige Gefährten des Odysseus?” folgte Alexandra Will ihrem Instinkt, ließ sich aber von Günther Jauch dennoch ein wenig verunsichern und stabilisierte ihre Antwort „Schweine” mit dem Fifty-Fifty-Joker.

„Wenn der Wiener die Straßenbahn benutzt, dann fährt er mit der?”, lautete die 125.000-Euro-Frage. Hier musste Alexandra Will passen. Sie stieg aus, aber mit dem Erreichten mehr als zufrieden. „Das ist viermal mehr als ich wollte”, freute sich Alexandra Will über die Gewinnsumme in Höhe von 64.000 Euro. Und jetzt kann sie ihren schönen Urlaub antreten. Zum Tauchen nach Borneo, heißt das Ziel. Nicht nach Wien zur Fahrt mit der „Bim”. Das wäre die nächste Antwort gewesen.
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