Übach-Palenberg - Übach-Palenberger Familientage: Schöner Spaß trotz dicker Tropfen

Übach-Palenberger Familientage: Schöner Spaß trotz dicker Tropfen

Von: Markus Bienwald
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Der große Andrang blieb bei den Übach-Palenberger Familientagen wetterbedingt aus. Die, die doch kamen, bereuten das aber nicht. Foto: Markus Bienwald
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Der große Andrang blieb bei den Übach-Palenberger Familientagen wetterbedingt aus. Die, die doch kamen, bereuten das aber nicht. Foto: Markus Bienwald

Übach-Palenberg. Zumindest einen hat es bei der inzwischen fünften Auflage der Übach-Palenberger Familientage (ÜPF) gegeben, dem das doch eher aprilhafte Wetter Ende Mai weniger ausgemacht haben sollte. Denn diejenigen, die abwechselnd in das dicke Kunstfell des ÜPF-Maskottchens geschlüpft sind, dürfte der diesjährige Einsatz im Vergleich zu den Vorjahren wie ein Spaziergang vorgekommen sein.

Alle anderen, die Offiziellen eingeschlossen, dürften sich aber mehr über Pavillons, Zelte, Unterstände oder Schirme gefreut haben, als ihnen lieb war.

Ob nun wirklich die Ansprachen von Bürgermeister Wolfgang Jungnitsch sowie den Vertretern der Sponsoren, Kreissparkassen-Vorstand Thomas Pennartz und NEW-Vertreter Patrick Beckers, dafür sorgte, dass sich am Eröffnungssamstag zumindest kurz die Sonne durch die dunklen Wolken zwängte, blieb offen. „Trotzdem habe ich das Gefühl, dass es immer trockener wird, je länger wir sprechen“, kommentierte Beckers die Wolkenshow.

Ein sicheres Gefühl konnten die Gäste bei ihrem Besuch des riesigen Familienfestes auf dem wunderschön ins Übachtal gebetteten Freibadgeländes in Übach aber alleine schon deswegen haben, weil beispielsweise das Technische Hilfswerk (THW), die Feuerwehr und Jugendfeuerwehr sowie das Deutsche Rote Kreuz vertreten waren.

Letzteres nutzte die Gelegenheit, ihre neu aufgestellte Ortsgruppe Geilenkirchen/Übach-Palenberg auch bei schlechterem Wetter hervorragend in Szene zu setzen. So gab es beispielsweise eine von Andreas Stassen vom DRK moderierte Rettungsübung, die zeigte, dass schnelles Handeln bei einem Herzinfarkt dank guter Technik und bester Ausbildung auch unter freiem Himmel kein Problem ist. Keine Schwierigkeiten, andere Leute mit Schmackes umzurennen, hatten auch diejenigen, die sich in die so genannten „Crazy-Bumper-Balls“ einpacken ließen. Mit der freundlichen Hilfe der Jungs und Mädels vom THW durften so vornehmlich die jüngeren Gäste in große, luftgefüllte Kollisionsballons gehüllt hemmungslos aufeinander zurennen, zusammenstoßen und sich dann lachend wieder auf die eigenen Beine stellen lassen.

Das war aber noch nichts im Vergleich zum Angebot der Schwimmabteilung des VfR Übach-Palenberg. „Bei uns können Sie übers Wasser laufen“, lud deren Vorsitzender Manfred Ehmig ein. Er und sein Team sorgten im Schwimmerbereich dafür, dass die Besucher in großen Kunststoffkugeln tatsächlich übers Wasser wandeln konnten. Das Nass von oben war aber zumindest für Martina Waliczek vom Kulturamt und ihr Team immer wieder eine Durchsage wert. „Leider müssen nun alle Kinder von den Spielgeräten runter“, sagte sie immer wieder durch. Denn der mal stärkere, mal schwächere Niederschlag ließ sich mit der Sicherheit auf den aufblasbaren Hüpf- und Rutschburgen – zu nennen ist hier besonders der gigantische, zehn Meter hohe Kunststoffhai – nicht in Einklang bringen.

Und auch wenn der Regen sich verzog und die Burgen sich dank Gebläse wieder in die Höhe hoben, blieben die steten Tropfen doch immer ein Grund für viel Extraarbeit. „Es ist wie der Kampf gegen die Windmühlen“, kommentierte Martina Waliczek mit diversen Wischtüchern in der Hand das ewige Ritual, die Sitzbänke und Tische zu trocknen.

Zumindest bei der Gastronomie und bei den Bockreitern war das aber kein Grund, die Köpfe hängen zu lassen. Die eigens aus Herzogenrath angereisten Bockreiter mit ihrem Mittelalterlager durften unter großen Bäumen campieren und sind es mit ihrer Darstellung mittelalterlichen Lebens ohnehin gewohnt, Wind und Wetter auszuhalten. Und die Gastronomie, etwa die freundlichen Griller der Feuerwehr, freute sich angesichts der zeitweisen Flauten auf den Spielgeräten über Zuspruch.

Zumindest dort brachte der Regen also Andrang, und auch, wenn manche Gäste angesichts dicker Tropfen und drohender Wolkenkulisse schnell wieder weg waren oder gar nicht erst kamen, blieb der Spaß bei den Anwesenden und Machern dann doch hängen.

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