Übach-Palenberg investiert in Feuerwehr

Von: akf
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Im Beisein von Bürgermeister Paul Schmitz-Kröll, Bezirksbrandmeister Manfred Savoir sowie Stadtbrandmeister Gottfried „Friedel” Mannheims wurden zahlreiche Ubacher Feuerwehrkameraden befördert. Foto: mabie

Übach-Palenberg. Unter der Notrufnummer 112 sind sie stets erreichbar: Der Löschzug Übach der Freiwilligen Feuerwehr Übach-Palenberg feiert in diesem Jahr vom 12. bis 14. Juni sein 112-jähriges Bestehen.

Die 80 Blauröcke, davon 20 in der Ehrenabteilung, haben für die Party im Festzelt auf dem Rathausplatz die Cover-und Oldieband „Booster” verpflichtet sowie ein abwechslungsreiches Programm mit Fahrzeugschau, Einsatzübungen und Unterhaltung organisiert.

Das sagte Löschzugführer Manfred Havertz auf der gutbesuchten Hauptversammlung in der Feuerwehr-Unterkunft an der Friedrich-Ebert-Straße. Er hieß insbesondere Bürgermeister Paul Schmitz-Kröll als Chef der Wehr, den Stadtbrandinspektor Gottfried Mannheims und den Bezirksbrandmeister Manfred Savoir willkommen.

Bürgermeister Schmitz-Kröll verwies darauf, dass im Haushalt 2008 mehr als eine halbe Million Euro für den Brandschutz bereitgestanden hätten. Der „dickste Brocken” war der neue Rüstwagen für den Löschzug Übach mit 336.500 Euro. Für die neuen Gerätehäuser Boscheln und Scherpenseel standem 120.000 Euro zur Verfügung.

Im laufenden Jahr werden weitere 350.000 Euro in Boscheln investiert, in 2010 sind für das Gerätehaus Scherpenseel 680.000 Euro eingeplant. „Für MTFs der Löschgruppen Scherpenseel und Boscheln sind für 2010 desweiteren 80.000 Euro geplant”, listete der Bürgermeister auf. Für die Netzumstellung auf Digitalfunk stünden aus den Vorjahren 50000 und in 2009 weitere 10000 Euro im städtischen Haushalt zur Verfügung. Im laufenden Jahr erfordert ein neuer Einsatzleitwagen für den Löschzug Übach 100.000 Euro, und für die Beschaffung von Geräten und Ausrüstungsgegenständen sind 45.000 Euro erforderlich.

Der Löschzug Übach hat im abgelaufenen Jahr, bilanzierte Schriftführerin Petra Jansen u.a. 33 Brandeinsätze, 40 Technische Hilfeleistungen, einen ABC-Einsatz und eine Amtshilfeleistung.

Stadtbrandinspektor Mannheims hob hervor, dass in seinen bislang neun Dienstjahren mit Bürgermeister Schmitz-Kröll viel für den Brandschutz erreicht worden sei. Der sehr kalte Januar habe die Feuerwehr der Stadt enorm gefordert. In diesem Monaten wurden soviele Einsätze gefahren wie im 1. Quartal 2008.

Bezirksbrandmeister Savoir zog das Fazit: „Das Schiff ist in gutem Fahrwasser und gut aufgestellt”.

Das 112-jährige Bestehen des Löschzuges sei eine gute Gelegenheit, um für Akzeptanz in der Öffentlichkeit zu stärken. Denn einige einigen Zeitgenossen fehle offenbar das Verständnis gegenüber ehrenamtlich tätigen Wehrleuten.

Dann nahm Stadtbrandinspektor Mannheims die Beförderungen vor: Hauptbrandmeister wurden Michael Montag und Thomas Philipps, Brandmeister und Gruppenführer Peter Spätgens.

Den Dienstgrad Oberfeuerwehrmann bzw. -frau erhielten Kathrin Savoir, Alexander Mahr, Oliver Gruchow und Tobias Schmitz-Kröll. Zur Hauptfeuerwehrfrau bzw. -mann als dritte Stufe wurden Petra Jansen, Frank Trilges, Stefan Beele, Dieter Joeris und Dieter Junk ernannt.
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