Turbulente Kriminalkomödie um einen Toten zu wenig

Von: Georg Schmitz
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Die Schülerinnen und Schüler des Literaturkurses der Anita-Lichtenstein-Gesamtschule Geilenkirchen freuen sich schon auf die Uraufführung ihrer Komödie „Ein Toter zu wenig“. Foto: Georg Schmitz

Geilenkirchen. 13 Schüler der Anita-Lichtenstein-Gesamtschule widmen sich seit dem vergangenen Herbst der Schauspielkunst. Sie alle haben den Literaturkurs gewählt und eine Kriminalkomödie einstudiert, die den vielsagenden Titel „Ein Toter zu wenig“ trägt.

In dieser aberwitzigen Komödie von Walter G. Pfaus geht es drunter und drüber, und deshalb bringt das Stück der jungen Schauspielschar der Gesamtschule auch viel Spaß. Der Unterhaltungswert der Komödie kommt nicht zu kurz, das haben die Darsteller des Literaturkurses bereits festgestellt.

Eine Kurzbeschreibung: Mit dem Fund eines scheinbar Toten durch dessen Ex-Frau beginnen die Turbulenzen. Weder unglücklich noch erstaunt über das Ableben ihres Ehemaligen bettet sie ihn vorläufig auf das Sofa, um mit ihrem neuen Freund zu beratschlagen, wie man sich am besten des „Toten“ entledigen kann. Kaum haben sie der Leiche den Rücken zugekehrt, ist sie allerdings verschwunden. Ist er womöglich gar nicht tot ? Es kommen erste Zweifel auf. Hat ihn vielleicht jemand verschwinden lassen ?

Die Ex-Frau, ihr neuer Lover, ihre Mutter, die Inhaberin eines Lebensmittelgeschäftes und ein „Pfarrer“ auf Wanderschaft – alle haben etwas zu verbergen. Dann kommen der Kriminalkommissar und seine Assistentin „Nicht“ ins Spiel.

Mit Noten bewertet

Der Name der Assistentin sorgt bei der Komödie für nette Wortspielchen. Bevor der Kommissar mit gezückter Pistole ins Zimmer stürmt und sich am Ende alles aufklärt, muss sich der „Tote“ noch einige Male die eine oder andere „Umbettung“ gefallen lassen. Kursleiterin Sarah Heise aus Aachen ist Lehrerin für Deutsch, Geschichte und Literatur. Bisher hat sie vier Literaturkurse geleitet, davon zwei an der Anita-Lichtenstein-Gesamtschule.

Ihre Projektschüler Lea Abs, Lena Corsten, Miriam Davids, Anna Christine Dillmann, Philipp Hanrath, Susan Hohberg, Kim Jaschok, Frauke Kukla, Simon Schollbach, Maren Solty, Luisa Stassen, Moritz von Scheibler und Annabelle Weiler besetzen jeweils eine umfangreiche Rolle und freuen sich schon auf die Uraufführung.

„Schauspielern macht Spaß“, sagen sie unisono. „Das Theaterprojekt wird auch mit Noten bewertet“, macht Sarah Heise klar. Engagement, Zuverlässigkeit und Qualität sind einige Kriterien, die dabei berücksichtigt werden.

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