Erkelenz - Tunnelbohrmaschine unterwegs von Erkelenz nach Brasilien

Tunnelbohrmaschine unterwegs von Erkelenz nach Brasilien

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Die Wirth-Tunnelbohrmaschine nach ihrem ersten Einsatz im spanischen Navarra. Foto: Wirth

Erkelenz. In den nächsten Tagen werden wieder spezielle Schwertransporter das Gelände der Wirth GmbH verlassen. An Bord befinden sich die Kernkomponenten einer 130 Meter langen und 750 Tonnen schweren Tunnelbohrmaschine, die nach Brasilien verschickt wird.

In Brasilien wird die Maschine einen sechs Kilometer langen Tunnel durch extrem hartes Gestein, vor allem Granit und Gneis, schneiden.

Der Tunnel ist Teil einer Pipeline von 98 Kilometer Länge, über die in Zukunft Erdgas von einer Lagerstätte vor der brasilianischen Küste in das Hochland von Sao Paulo transportiert wird.

Die Teleskopschildmaschine mit einem Durchmesser von 6,19 Metern verlässt damit bereits zum zweiten Mal das Erkelenzer Werk: Zwischen 2005 und 2006 war sie für einen Wassertunnel in Navarra (Nord-Spanien) im Einsatz. Im Jahr 2008 wurde sie generalüberholt und auf ihren Einsatz in Brasilien angepasst.

Sechs Wochen auf hoher See

Für Geschäftsführer Christoph Kleuters bestätigt der Auftrag die Leistungsfähigkeit der Wirth Tunnelbohrmaschinen: „Wir stellen immer wieder unter Beweis, dass Wirth-Qualität und Erfahrung überzeugende Faktoren für unsere Auftraggeber sind.”

Ihren Qualitätsanspruch beweist die Wirth GmbH auch durch regelmäßige Zertifizierungen. Im November wurde das Unternehmen turnusgemäß nach dem weltweiten Arbeitsschutzstandard „OHSAS” geprüft und mit Auszeichnung erneut zertifiziert.

Nachdem die Maschine das Erkelenzer Werk verlässt, werden die Komponenten im Krefelder Hafen auf ein Schiff verladen. Von dort aus treten sie ihre sechswöchige Reise nach Brasilien an. Für den Aufbau der Tunnelbohrmaschine vor Ort sind weitere sechs Wochen geplant, bevor der Riesenbohrer im Mai 2009 seine Arbeit aufnimmt.
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