Trotz Freundschaft wird sich nichts geschenkt

Von: g.s.
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Auch wenn sie gegeneinander antreten, sind die Tennisspieler der U21 freundschaftlich miteinander verbunden und freuen sich über jede Begegnung. Foto: Georg Schmitz

Geilenkirchen. Tag zwei der Turnierserie um den von unserer Zeitung präsentierten KW-Cup von Kreissparkasse und NEW-West. Die Tenniscracks der U14 beendeten ihre Gruppenspiele und zogen in die Finalrunde ein. Der für Gastgeber Rot-Weiß Geilenkirchen antretende Nils Roßkamp gewann seine ersten Matches und spielte am Freitag in der Hauptrunde schon um vordere Plätze.

Bei den beiden letzten Spielen des Nachwuchsturniers U21 vermeldeten die Aschenplätze aufgrund eines starken Regenschauers „Land unter“. Während das Spiel der U21-Juniorinnen um einen Tag verschoben wurde, warteten die Männer bis das Unwetter vorbei war und zogen dann die Fortsetzung ihrer Begegnung bis in die Abendstunden durch.

Der an Nummer vier gesetzte Geilenkirchener Paul Meuwissen gewann alle drei Matches und spielt nun ebenfalls in der Hauptrunde. Der zweite Rot-Weiß-Teilnehmer Florian Borghorst verlor die beiden ersten Spiele. Er tritt nun in der Nebenrunde an.

Die Tennis-Männer kennen sich schon seit Jahren bestens und haben dicke Freundschaften geknüpft. Die eingeschworene Gemeinschaft ist im Clubhaus an der Tennisanlage nicht zu übersehen und zu überhören.

Da ist beispielsweise der für den Odenkirchener TC aufschlagende Philip Brandner, der sich prächtig mit allen versteht und als „Alleinunterhalter“ die tollsten Sprüche drauf hat. Er kommt seit mehr als zehn Jahren zum KW-Cup und hat hier schon viele Ranglistenpunkte gesammelt. Zudem sammelt er die alljährlich ausgegebenen T-Shirts, und da konnte Organisationsleiterin Ulla Symens ihm diesmal eines in Weiß überreichen.

Die blaue Ausführung des vergangenen Jahres war besonders beliebt, wie es die Äußerungen der Spieler besagen. Bei den freundschaftlichen Gesprächen der „Herrenrunde“ im Clubheim stellt sich die Frage, ob es auf dem Spielfeld auch so friedlich zugeht. „Es ist schon schwierig gegen Leute zu spielen, die man kennt“, gibt Philip Brandner zu. Da käme er schon mal in Versuchung ein wenig Rücksicht auf seinen Gegner zu nehmen.

Doch trotz Rücksicht: Brandner steht in der Hauptrunde, in der er sich nun weiterhin seinen Freunden gegenübersieht.

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