Trommler begeistert Patienten der Fachklinik Via Nobis

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Verschiedene afrikanische Rhythmen erklangen beim Trommel-Workshop in der Fachklinik Via Nobis. Foto: Anja Klevers

Gangelt. Im Rahmen der Sommeraktion „Geschenkte Augenblicke“ besuchte mit Zouratié Koné ein bekannter Percussionist und Instrumentenbauer aus Burkina Faso die die Fachklinik Via Nobis. Den Teilnehmenden an seinem Trommel-Workshop, Patienten, Bewohnern und Mitarbeitenden, bescherte er ein unvergessliches Erlebnis afrikanischen Lebensgefühls.

Die „Geschenkten Augenblicke“ sind in der Katharina Kasper Via Nobis GmbH bereits seit zwei Jahren zu einem beliebten Kunst-Kultur-Kirche-Angebot für Patienten, Mitarbeiter und Gäste geworden. Jeden Monat lassen sich Anja Klevers, Sozialpädagogin auf der Maria Katharina-Station der Klinik, und Krankenhausseelsorgerin Sabine Mevissen etwas Neues einfallen, um dem Klinikalltag ein besonderes Highlight zu verleihen.

Das war auch mit dem Besuch von Zouratié Koné wieder gelungen. Der in Brüssel lebende Künstler spielt unter anderem mit Weltmusikern in der Band „Äfrican Prötokol“ und eröffnet zurzeit eine Schule für Rhythmische Musik.

Bei zwei Workshops kamen insgesamt 50 Teilnehmer in Trommellaune. Der Garten hinter der Markus-Station der Fachklinik erwies sich als der ideale Ort: Bei einem angenehmen Mix aus Sonne und Wolken konnte unter den Bäumen im großen Stuhlkreis gemeinsam musiziert werden.

Damit alle Informationen zu seinem Stamm in Burkina Faso, zu den speziellen Rhythmen und zur Handtechnik bei den Teilnehmern ankamen, hatte der Französisch sprechende Percussionist einen Übersetzer mitgebracht. „Schon nach kurzer Zeit spürten die Trommelnden die Verbindung zu ihrem neuen Instrument und bekamen eine Idee von dem gemeinschaftlichen Lebensrhythmus, der das Zusammenleben in einem afrikanischen Dorf auszeichnet“, schwärmt Sozialpädagogin Anja Klevers.

Höhepunkt auf der Terrasse

Am Abend fand die Veranstaltung ihren Höhepunkt im „Come together“ auf der Terrasse vor der Cafeteria der Via Nobis. Viele Neugierige und zahlreiche Fans von unterschiedlichen Stationen kamen zusammen. Zouratié spielte auf seinem selbst gebauten Baleaton und sang Liebeslieder aus seiner Heimat. Außerdem machte er mit seiner Djembé die modernen Gesangsstücke von zwei Patientinnen mit Matthias Rißmann, Musiktherapeut in der Fachklinik, und einigen Gitarrenspielern zu einem tollen Hörerlebnis.

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