Traumfragmente: Ingo Veltum stellt Kunstwerke vor

Von: Georg Schmitz
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Bankdirektor Klaus-Dieter Kroll (l.) und Professor Dieter Crumbiegel (r.) zeigen sich von den Kunstwerken von Ingo Veltum (Mitte) beeindruckt. Foto: Georg Schmitz

Geilenkirchen. Unter dem Titel „Traumfragmente und anderes...“ stellt Ingo Veltum noch bis zum 25. Juni seine Werke im Kompetenzzentrum Geilenkirchen der Raiffeisenbank eG Heinsberg an der Haihoverstraße aus.

Der in Hückelhoven-Kleingladbach lebende gebürtige Düsseldorfer hat sich in der Kunstwelt dank zahlreicher Einzel- und Gemeinschaftsausstellungen einen guten Namen gemacht.

Veltum fällt mit seinen plastischen Arbeiten und Bildern aus dem Rahmen und das wurde auch bei der Einführung in die Ausstellung durch Professor Dieter Crumbiegel deutlich. „Seine Arbeiten entziehen sich einer schnellen Einordnung“, machte Crumbiegel klar. „Die Bilder und Plastiken von Ingo Veltum stellen sich selbst dar“, so der Kunstprofessor weiter.

Mit seinen Werken bringe der Künstler zum Ausdruck, was er wolle. Der Betrachter müsse gar nichts wissen, er möge die Wahrnehmung wirken lassen. Crumbiegel: „Ingo Veltums Bilder schildern nichts“. Es bestehe ein Zustand, sie seien sie selbst. Auch in seinen plastischen Arbeiten bleibe Veltum auf die Fläche bezogen.

Für die Zuhörer war es nicht leicht, den Ausführungen des Professors zu folgen, der aber letztendlich zu dem Entschluss kam, dass sich niemand der Werke von Ingo Veltum entziehen könne. Der gleichen Meinung waren auch die Gäste der Vernissage, die sich von den 24 in der Schalterhalle sowie im ersten Obergeschoss und Keller präsentierten Figuren und Bildern beeindruckt zeigten. Bankdirektor Klaus-Dieter Kroll dankte Crumbiegel dafür, dass er ihm diesmal die Arbeit der Einführung in die Ausstellung abgenommen habe und begrüßte unter den Gästen auch den 1. stellvertretenden Bürgermeister der Stadt Geilenkirchen, Leonhard Kuhn.

Neben den figurativen Arbeiten mit Kunststoffkern und feiner Metallbeschichtung sowie den aus Mischtechnik entstandenen Bildern, hat Ingo Veltum auch Holzdrucke ausgestellt. „In der Jugend begann ich mit Bleistiftzeichnungen, darauf aufbauend malte ich viele Jahre mit Ölfarben“, blickt Veltum auf die Anfänge seines Schaffens zurück. Immer wieder habe er neue Techniken erprobt, wobei auch großformatige Bilder entstanden seien. Dann habe er für sich den Holzdruck entdeckt und zeitweise die Abstraktion auf die Spitze getrieben.

Wer meint, mit Pinsel und Farben sei es getan, der irrt gewaltig. Veltum experimentiert gerne mit neuen Techniken und kombiniert verschiedene Materialien miteinender. Aktuell arbeitet er mit Acrylfarben, Tuschen, verschiedenen Sanden, Spachtelmassen, Steinmehlen, Pigmenten, Blattmetallen und Blattgold, Kupferblech, Metallpulvern und Oxidationsmitteln. „Mein Anliegen ist die Darstellung des Menschen, wie ich ihn empfinde und wahrnehme“, erklärt Ingo Veltum die Intention seiner Werke. Viele Erfahrungen und Erlebnisse würden in seine Werke einfließen. Die Abstrahierung sei besonders reizvoll für ihn.

Die Ausstellung ist noch bis einschließlich Donnerstag, 25. Juni zu den Schalterzeiten der Raiffeisenbank geöffnet.

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