Toter Gecko im Karton: Freiwillige putzen in der Stadt

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Friedhelm Kamps, der Sachbearb
Friedhelm Kamps, der Sachbearbeiter für Abfallentsorgung bei der Stadt Geilenkirchen (l.), konnte zur gemeinsamen Stadtsäuberung acht Freiwillige begrüßen. Foto: Georg Schmitz

Geilenkirchen. Dem ersten Aufruf zur Müllsammlung im Stadtzen-trum im Jahre 2010 waren noch 46 Freiwillige gefolgt. Im vergangenen Jahr waren es nur noch fünf Helfer, die sich mit Besen und Müllsäcken bewaffnet zum Stadtputz auf den Weg gemacht hatten.

Da hatte Friedhelm Kamps, der Sachbearbeiter für Abfallentsorgung bei der Stadt Geilenkirchen, seine Erwartungen in diesem Jahr nicht allzu hoch angesetzt.

Dass dann doch neun Freiwillige kamen, war nicht zuletzt den vier Männern der Reservistenkameradschaft Awacs zu verdanken, die sich nie zu schade sind, in Geilenkirchen kräftig mit anzupacken. Bürgermeister Thomas Fiedler hatte sich seinerzeit für einen von der Stadt koordinierten und in allen Ortschaften an zwei Wochenenden durchgeführten Dorfputz stark gemacht.

Auch in diesem Jahr marschierten die Bürger durch die Straßen ihrer Umgebung und sammelten den Müll ein. In den meisten Stadtteilen kommen immer zahlreiche Freiwillige zusammen, die sich an der Aktion beteiligen. Schon in früheren Jahren hatten die Ortschaften ihre eigenen Aktionen und zu Frühlingsbeginn ihr Gebiet von Unrat befreit. Warum sich im Stadtzentrum nicht so viele Menschen beteiligen, bleibt wohl ein Rätsel. Friedhelm Kamps hatte die Müllsammelaktion wochenlang vorbereitet und auch dafür gesorgt, dass genügend Besen, Schaufeln, Schubkarren, Müllsäcke und Handschuhe zur Verfügung standen. Vom Rathaus aus machten sich die Freiwilligen sternenförmig auf den Weg und sollten auf diesem allerhand Müll begegnen.

Besonders auffallend waren in diesem Jahr die unzähligen Glasscherben und Flaschen überall in der Stadt. Der grausigste Fund war wohl ein Karton mit einem exotischen, aber toten Gecko am Wurmweg. Das Motto lautete auch in diesem Jahr „Geilenkirchen putz(t) munter”. Nach getaner Arbeit gab es auch am Samstag für alle Beteiligten eine kostenlose Stärkung im Rathaus.

Quer durch die Stadtteile Apweiler, Immendorf, Waurichen, Bauchem, Grotenrath, Süggerath, Bocket und Teveren wird auch am kommenden Samstag, 17. März, wieder alles gesammelt, was an Straßen- und Wegesrändern, in Feldgemarkungen und Wiesen, Biotopen und Anlagen nicht hingehört.
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