Übach-Palenberg - Tihange im Fokus: Stadt prüft, wie Klage unterstützt werden kann

Tihange im Fokus: Stadt prüft, wie Klage unterstützt werden kann

Von: mh
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Das Atomkraftwerk Tihange: Übach-Palenberg will die Klage der Städteregion unterstützen oder sich sogar anschließen. Foto: dpa

Übach-Palenberg. Die mögliche Gefahr durch die Reaktoren im belgischen Atomkraftwerk Tihange war am Donnerstag auch Thema im Übach-Palenberger Haupt- und Finanzausschuss. Als Jurist der Stadt erläuterte Marius Claßen die Absicht der Stadt, die prüfen will, in welchem Rahmen man die Klage der Städteregion Aachen gegen den Reaktorbetrieb unterstützen oder der Klage noch beitreten kann.

Darauf, dass es bereits eine in die gleiche Richtung weisende Resolution der Stadt gab, wies Bürgermeister Wolfgang Jungnitsch (CDU) hin, und Heiner Weißborn als Sprecher der oppositionellen SPD bestätigte, dass man den ernsthaften Willen der Stadt erkenne.

Weißborn ergänzte den Vorschlag der Verwaltung mit der Forderung, dass ein städtischer Beobachter das Verfahren gegen Tihange verfolgen und im Ausschuss oder Rat regelmäßig berichten soll. Für die CDU wies Gerhard Gudduschat auf entsprechende Bemühungen auf Kreisebene hin, die man unterstütze. Und Rainer Rißmayer (Grüne) ergänzte den anstehenden Beschluss mit der Forderung, die Stadt möge intensiv prüfen, ob man der Klage nicht noch beitreten könne.

Einstimmig folgte der Ausschuss der Empfehlung der Verwaltung einschließlich der Ergänzungen, die Weißborn und Rißmayer vorgeschlagen hatten.

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