Übach-Palenberg - THW trainiert fleißig für den Ernstfall

THW trainiert fleißig für den Ernstfall

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Der ist versorgt: Die Statiste
Der ist versorgt: Die Statisten wurden bei der Übung in den Einsatzwagen vorbehandelt.

Übach-Palenberg. „Schwerer Erdrutsch nach lokalem Beben!” Diese Einsatzmeldung war Grundlage einer Übung des Technischen Zuges des THW-Ortsverbands Übach-Palenberg.

Die THW-Fahrzeuge und weitere Kräfte der 3. Einsatzeinheit des Malteser Hilfsdienstes aus Geilenkirchen setzten sich in Bewegung, um im unwegsamen Gelände zwischen Schroiffweg, Alte-Aachener-Straße und Hangweg zu trainieren. Dort war es laut Szenario zu einem lokalen Erdbeben mit anschließendem Abrutschen von Landmassen gekommen. Fünf Personen galten seitdem als vermisst.

Nach Ankunft an der Einsatzstelle richtete das THW umgehend ein Rettungsmittelhalteplatz ein und stellte eine Ausleuchtung für einen eventuell bis in die Nacht dauernden Einsatz sicher. Parallel hierzu richteten Zugführer Bernd Junker (THW) und Zugführerin Gudrun Käbeck (MHD) ihre gemeinsame Einsatzleitung ein, während weitere Helfer des 50-köpfigen THW-Zuges eine Helferversorgung im Betreuungszelt in die Wege leiteten. Sanitäter der Malteser errichteten oberhalb des Gebietes eine Patientensammelstelle ein, in der die von den THW-Spezialisten Geborgenen behandelt und an den Rettungsdienst zum Weitertransport in Krankenhäuser übergeben werden konnten.

Während zahlreiche Suchtrupps Hügel, Strauchwerk und Ruinen nach Vermissten absuchten, gingen in der Einsatzleitung weitere Funkmeldungen über mittel- bis schwer verletzte Patienten ein. Die Koordinierung der Zusammenführung von THW-Bergungstrupps und Malteser-Rettungsmitteln war daher ein besonderer Gegenstand der Übung und funktionierte einwandfrei. Die Rettungssanitäter mussten vor Ort viele Verletzungen versorgen - von Mittelhandfrakturen über offene Unterschenkelbrüche bis hin zu schweren Schädel-Hirn-Traumata. Möglichst realistisch wurden die einzelnen Einsätze durchgespielt.

Nachdem alle „Verletzten”, die von Statisten verkörpert wurden, in Krankenhäuser verbracht waren, klang die Übung bei einem vom THW gekochten Essen aus. Gudrun Käbeck zeigte sich mit der Übung zufrieden, wenngleich sie an manchen Stellen Optimierungsmöglichkeiten sah: „Detailliert weitergegebene Informationen über die Patienten können in Zukunft die gezielte Zuführung der Rettungsmittel verkürzen. Allerdings ist es THW und Maltesern gelungen, dass selbst zeitkritische Patienten in kürzester Zeit eine adäquaten Versorgung erhalten haben.” Also ein Erfolg für alle Beteiligten.
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