THW-Jugend qualifiziert sich für den Landeswettkampf

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Übach-Palenberg. Die THW-Jugendgruppe aus Übach-Palenberg erreichte jüngst beim THW-Bezirkswettkampf in Nettetal verdient den ersten Platz und qualifiziert sich damit für den Wettkampf auf Landesebene. Die Freude der Jungen und Mädchen des THW Übach-Palenberg war riesig, als nach allen anderen Gruppen die zweitplatzierte Jugendgruppe aus Viersen durch den THW-Geschäftsführer Wolfram Seegers bekanntgegeben wurde.

Denn dann stand fest, dass die Truppe um die Jugendbetreuer Jörg Magaß und Thorsten Ueberdick die Prüfungsanforderungen als Beste gemeistert hatten.

Einmal quer durch den THW-Baukasten war die Devise an diesem Tag, denn die Jugendlichen mussten die unterschiedlichsten Aufgaben im Team lösen. Der Wortlaut der Aufgabenstellung klang dabei relativ simpel: „Eure Jugendgruppe möchte dem/der Jugendbetreuer/in zum Dank eine Überraschungsparty geben.

Diese Party soll aber nicht im eigenen Ortsverband, sondern in einem nahe gelegenem Waldstück stattfinden. Dazu wurden im Vorfeld geeignete Plätze herausgesucht, die im Laufe des Wettkampfes zu erkunden sind. Anschließend muss der Partyort mit einem Pavillon, Partybeleuchtung sowie mit einer Sitzgarnitur ausgerüstet und eine Überraschungsaufgabe gelöst werden.“

Ein Blick in die Detail- und Aufbaupläne offenbarte jedoch ein strenges Reglement, denn die Anforderungen orientierten sich an den fachlichen und methodischen THW-Vorgaben, wie sie auch die großen THWler kennen.

Vor den Augen der kritischen Prüfer und dem angereisten Vizepräsidenten der Bundesanstalt THW, Gerd Friedsam, absolvierten die Jugendlichen aus insgesamt acht Ortsverbänden die folgenden Stationen, in denen aber natürlich auch eine gehörige Portion Spiel und Spaß eine Rolle spielte: Aufbau eines Pavillons, gesichert mit Sandsäcken und ausgestattet mit einer THW-typischen Beleuchtung; Aufbau und Sicherstellung der Stromversorgung mittels eines mobilen Stromerzeugers; Retten einer verletzten Person mittels einer improvisierten Krankentrage, bestehend aus THW-Jacken und Zeltstangen; Bau einer Sitzgruppe, welche nur mit Bohlen, Rundhölzern, Arbeitsleinen und Spanngurten erstellt werden durfte; Bau eines „Mini-ASH“ (Abstützsystem Holz) nach THW-Vorbild, dessen Einzelteile jedoch aus nur einem 2,80 m langen Kantholz gefertigt werden durften; Spielen einer Runde THW-Memory auf der selbst gebauten Sitzgruppe (Zusatzaufgabe).

Bis auf die Zusatzaufgabe konnten alle Aufgaben innerhalb der Zeitvorgabe gelöst werden. Durch den Sieg qualifiziert sich die Jugendgruppe automatisch für den im nächsten Jahr stattfindenden Wettkampf auf Landesebene, wenn sich die zwölf besten der 128 NRW-Jugendgruppen in Rheine gegenüberstehen.

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