Thomas Pennartz: Als Sparkassenchef ein „straighter Typ“

Von: Markus Bienwald
Letzte Aktualisierung:
11293826.jpg
Ein Gast des Jahres darf natürlich auch ein passendes Entrée erwarten: Thomas Pennartz wurde nicht enttäuscht, denn er wurde im Mittelgang an allen Besuchern vorbei von Schulleiterin Gabriele Kaspers zur Bühne geleitet. Foto: Markus Bienwald
11294012.jpg
Weggefährte Armin Pennartz, Projektleiterin Dorothee Frantzen-Beckers, die Schüler Tim Preuth und Simon Blank, Thomas Pennartz, die Schülerinnen Vanessa Ezel und Vera Hilgenberg, Ausbildungsbeauftragte Eva Paulzen, Schüler Tim Bücke und Lehrerin Brigitte Esser (v.l.) sorgten für eine gelungene Veranstaltung.
11294024.jpg
Aachen. Hier folgt der Grundtext.h dhnchdsbcd bdc vsdc sdbnc bd vcbsd vcbsdc bsdc bd cd vsd vsdfnv nsdf sdfn c vnsdf vnf vnfc vnf vnf vcsd cvdnc v cnxyxcn< ncns

Geilenkirchen. Wer ist eigentlich der „Mister Euro“ bei der Kreissparkasse Heinsberg? Und wer hat es 25 Jahre nach Beginn seiner Ausbildung dort zum Vorstandschef gebracht? Auf beide Fragen muss die Antwort Thomas Pennartz lauten.

Der 50-Jährige war es, der für die Euro-Einführung bei der KSL verantwortlich war und deshalb noch heute von seinen Mitarbeitern so genannt wird. Am Freitag war er als „Gast des Jahres“ ins Berufskolleg Wirtschaft des Kreises Heinsberg geladen und stand vor den gut 300 Gästen Rede und Antwort. Dabei förderte das Podium mit den Schülern Simon Blank, Tim Bücke, Vanessa Ezel, Vera Hilgenberg und Tim Preuth auch einige private Einblicke in das Leben des Chefs von kreisweit 700 Mitarbeitern zutage.

So bezeichnete Thomas Pennartz die Familie als den für ihn wichtigsten Bestandteil des Lebens. „Kinder führen einem den Wert des Lebens vor Augen“, betonte er, der in seiner Freizeit nicht nur gerne liest und Tennis spielt, sondern vor allem auch Begegnungen als sein Hobby nannte. Kontaktfreude war ein Grund für ihn, sich für seine Laufbahn bei einer Bank zu entscheiden. „Und Auseinandersetzung, denn Reibung erzeugt Wärme, und das ist ein schönes Gefühl“, sagte er mit einem kleinen Augenzwinkern.

Keinen Zweifel ließ Thomas Pennartz daran, dass er wieder den gleichen Weg gehen würde. Obwohl, das gab er zu, es auch Dinge gab, die ihm nicht gefallen haben. Sein Motto lautet: „Ändere es, liebe es oder lass es.“ „Ich habe versucht, viel zu ändern, nicht alles hat geklappt, aber wichtig ist, dass man das liebt, was man hat“, schloss er die eigene Sicht auf seinen bisherigen Lebensweg.

Wie Kollegen das sehen, das umschrieb Nachnamensvetter Armin Pennartz, mit dem der Sparkassendirektor aber keine familiären Bande hegt. Armin Pennartz ist Filialdirektor der Sparkasse in Geilenkirchen, kennt Thomas Pennartz schon aus Ausbildungszeiten, und fand klare Worte für einen aufrichtigen Menschen, den er in seinem Chef sieht.

„Thomas Pennartz ist ein straighter Typ“, so Armin Pennartz, der auch sagte, dass die Kreissparkasse Heinsberg sich geändert habe, seitdem Thomas Pennartz der Chef ist. Der „Gast des Jahres“ habe es geschafft, eine persönliche Atmosphäre in die Welt der Bank einzubringen. Warum die Sparkasse eine Bank ist, die ihre Funktion nicht im Namen trägt, das erfuhren die Gäste an diesem gelungenen Vormittag ebenso.

So waren Banken früher nur etwas für großes Kapital, doch mit den öffentlich-rechtlichen Kassen oder Banken sei es jedermann möglich, Kunde zu sein, zumal die Kreissparkasse als öffentliches Organ den Menschen im Kreis Heinsberg gehöre. „Wir sind in der Dienstleistungsbranche, da sind die Mitarbeiter das größte Kapital“, betonte Thomas Pennartz ebenfalls.

Um den Nachwuchs machte er sich keine Sorgen, denn die Schülergruppe um Lehrerin Dorothee Frantzen-Beckers, die das Projekt und die Veranstaltung hervorragend vorbereitet und bis in die letzte Nuance minutiös durchgeplant hat, hatte auch daran gedacht, Auszubildende einzuladen. Corinna Blunden und Jonas Hilgers, ehemalige Schüler des Berufskollegs Wirtschaft, berichteten von einer Einführungswoche, einer interessanten Ausbildung und viel Verantwortungsgefühl, das der Nachwuchs bei der Kreissparkasse von Beginn an erfahre.

„Dazu wurden wir direkt Teil eines großen Teams“, sagte Corinna Blunden. Bei der Gelegenheit blickte Pennartz noch einmal auf seine Ausbildung zurück. „Ich habe schon während der Ausbildungszeiten stabile Freundschaften gefunden, die auch heute noch bestehen“, berichtete er. Auch wenn er zugab, während der Schulzeit „ein stinkfauler Hund“ gewesen zu sein, und auch nach dem Abitur noch nicht genau wusste, was er machen wollte, ist er doch sehr zufrieden und glücklich mit dem Erreichten. „Entscheidend ist doch, dass man mit Freude arbeitet“, schloss er.

Schulleiterin Gabriele Kaspers musste sich an diesem Morgen mit den Projektbegleitern Ariadna Wix und Heiner Coenen von Lehrerin Dorothee Frantzen-Beckers als Mitstreiterin dieses erfolgreichen, außerschulischen Projektes verabschieden.

„Es ist schade, dass ich nun nicht mehr Teil des Teams sein kann“, sagte Frantzen-Beckers abschließend, die aus persönlichen Gründen die Projektleitung abgibt. Dass es aber noch weitere „Gäste des Jahres“ geben wird, dafür garantierte Gabriele Kaspers, die sich über den überbordenden Applaus für eine tolle Veranstaltung im Forum des Berufskollegs freute.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert