Therapiezentrum AHG im Loherhof legt Bilanz vor

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Geilenkirchen. Als einer der bundesweit größten Anbieter in der Behandlung von Suchterkrankungen und psychosomatischen Krankheiten hat das Therapiezentrum AHG Loherhof sein Ergebnis 2008 vorgelegt.

Dort bot die AHG (Allgemeine Hospitalgesellschaft) im vorigen Jahr suchterkrankten Menschen eine wissenschaftlich fundierte, stationäre und ambulante Langzeitbetreuung an. „Für die Klienten eine wichtige Hilfe auf dem Weg zurück in ein selbstbestimmtes Leben”, so Leiter Hans-Rainer Hubbes, „für die AHG mit weiteren zwölf soziotherapeutischen Zentren ein wichtiges Behandlungsfeld.”

Durch den Ausbau der ambulanten Hilfen, insbesondere durch das „Heimnahe Betreute Wohnen”, wurden die Hilfsmöglichkeiten im vergangenen Jahr deutlich verbessert. Mit dem jetzt vorgelegten Geschäftsbericht blickt die AHG nicht nur auf das 35. Jahr ihres Bestehens zurück, sondern zugleich auf das erste abgeschlossene Geschäftsjahr in neuer Größe.

Im Oktober 2007 hatte das Familienunternehmen mit Sitz in Düsseldorf neun weitere Kliniken übernommen und damit unter anderem seine Marktführerschaft in der Behandlung und Rehabilitation suchterkrankter Menschen deutlich ausgebaut.

Mit diesem größten Expansionsschritt in seiner Geschichte ist der Konzern heute mit 45 Standorten in elf Bundesländern, einem breiten Portfolio, rund 3000 Beschäftigten und rund 4500 Therapieplätzen vertreten.

Die fortschreitende Neustrukturierung spiegeln auch die Kennzahlen des Jahres 2008 wider. Die Umsatzerlöse konnten von 157,6 Millionen Euro um 18,8 Prozent auf 187,2 Millionen Euro gesteigert werden. Das Konzernbetriebsergebnis verringerte sich aufgrund der Anlaufinvestitionen eines neuen AHG-Standorts von 10,8 Millionen Euro des Vorjahres auf 9,2 Millionen Euro.

Weitere Effekte sind auf strukturelle Anpassungskosten der neun übernommenen Standorte und auf Einmalaufwendungen zurückzuführen, gegenüber einer deutlich reduzierten Mietbelastung seit Mitte 2008.

Der Konzernjahresüberschuss wird mit 2,2 Millionen Euro angegeben. Insgesamt hat die AHG im Geschäftsjahr 2008 rund 10,7 Millionen Euro in den Um- und Ausbau ihrer Standorte investiert.

Dem Ausbau ambulanter soziotherapeutischer Betreuungsangebote gilt seit dem vorigen Jahr ein besonderes Augenmerk.
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