Theatergruppe präsentiert: „Die Weihnachtsgans Auguste“

Von: mabie
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Stefan Spitzer und Inga Schmidt sorgten in der Aula der Städtischen Realschule Geilenkirchen für großen Spaß mit ihrer Geschichte von der Weihnachtsgans Auguste. Foto: Markus Bienwald

Geilenkirchen. „Weißt Du noch, wie‘s früher war?“, fragt Inga Schmidt. „Ja, das war schön früher, Weihnachten“, antwortet Stefan Spitzer. Die beiden sitzen in ihrer improvisierten Theaterküche auf der Bühne der Städtischen Realschule in Geilenkirchen und backen Plätzchen. Plötzlich fällt ihnen ein, dass zum „Fest der Feste“ ja eigentlich immer auch eine Gans gehört.

Keine drei Minuten später sind die beiden von den „artisanen“, einer freien Theatergruppe, mit ihrem meist jungen Publikum ab vier Jahren mitten in der Geschichte um die Weihnachtsgans Auguste.

Im Rahmen der von unserer Zeitung mitpräsentierten Reihe „Theater Starter“ machte die Produktion richtig Lust auf das bevorstehende Fest. Denn das Gespräch über die längst vergangenen Weihnachtserlebnisse war gewissermaßen nur das eingespielte Vorgeplänkel zum eigentlichen Schauspiel.

Denn mit ihren Puppen, der liebevollen Umsetzung durch die hervorragende Regie von Wiebke Alphei, zeigte das Duo die vielleicht unkonventionellste Weihnachtsgans aller Zeiten.

Dabei hatte sich Kammersänger Ludwig Löwenhaupt schon so auf den Weihnachtsabend mit einer lecker zubereiteten Gans gefreut. Mit Rotkohl und Äpfeln, na klar, sollte die Gans der Held des gemeinsamen Festmahls sein. Und bis zum Weihnachtsabend weiß Auguste die Gans noch nichts von dieser Idee, sondern bezieht ihr zwischenzeitliches Quartier in einer Kiste im Kartoffelkeller der Familie Löwenhaupt.

Als der kleine Peter sie dann mit in sein Zimmer nimmt und sie sogar gemeinsam im Bett des Jungen übernachten, ändert sich alles. Als Vater Ludwig die Gans in den Gänsehimmel schicken will, gibt es ein riesiges Geschnatter und Geschrei.

In dem witzigen, kurzweiligen Bühnenspiel gelang es der Theatergruppe spielend, die Kinder vom üblichen Weihnachtseinheitsbrei hin zu einem mit Pfiff und Spaß abgeschmeckten Weihnachts-Puppenmenü zu führen, das auch den erwachsenen Zuschauern mundete. Dafür gab es riesigen Applaus und sicherlich einen ganz anderen Blick auf das Essen zum Fest der Feste.

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