Theatergruppe Kreuzrath begeistert zum Jubiläum mit Luststück

Von: agsb
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Theatergruppe Kreuzrath: „Das Geld ist im Eimer“. Foto: agsb

Gangelt-Kreuzrath. Was für ein Erfolg! Die Theatergruppe Kreuzrath hatte mit der Auswahl des Luststücks „Das Geld ist im Eimer“ zum 20-jährigen Bestehen genau die richtige Wahl getroffen. Es gab etliche Lachsalven im Stück. Ulrike Riebele (Tanja Schmölders), Tochter des Hauses, stellte ihren Freund Werner (Martin Otto) der Familie vor. Als Werner dann alleine im Zimmer weilte, kam Oma (Rita Görgens) ins Zimmer und vermutete im Gast den Unhold, der ihren Eimer versteckt hatte.

Hier zeigte sich die sensationelle Schauspielkunst von Rita Görgens, sie ist eine der Hauptakteure im Team. Die Oma mit ihrem schweren Rückenleiden jagte den verdutzten Werner durchs Wohnzimmer, schlug mit dem Gehstock auf ihn ein und nahm ihn in den Schwitzkasten. In dieser Szene glänzte nicht nur Rita Görgens, auch Martin Otto strapazierte durch seine Gestik und Mimik die Lachmuskeln der rund 140 Besucher in der voll besetzten Mehrzweckhalle (Alte Schule). Es war die Szene des Stückes, einfach klasse und überzeugend gespielt.

Im weiteren Verlauf entdeckte Hausherr Alfons Riebele (Michael Faßbender) nach durchzechter Nacht einen Koffer. Als er ihn öffnet, ist er plötzlich wieder ganz klar im Kopf: der Koffer ist voller Geld. Sein bester Kumpel Bertram (Stefan Schmölders) und die Nachricht von einem Banküberfall in Birgden bringen Licht ins Dunkel. Stefan Schmölders war zum ersten Mal dabei, spielte aber so überzeugend, als stünde er seit 20 Jahren auf der Bühne. Das Geld hergeben – das kam für Alfons und Bertram absolut nicht in Frage. Aber wohin damit? Das Versteck war schnell ausgemacht: Oma‘s Eimer war ideal. Oma wurde per List zur Messe gelockt, der Weg ins Haus war nun frei.

Die urkomischen Szenen und lustigen Sprüche brachten laufend Applaus. Super gespielt war auch die Sache mit dem anonymen Telefonanruf. Als Panzerknacker mit dunkler Brille und völlig unauffällig verkleidet mischten sich Alfons und Bertram unter das Volk. In der Halle war eine Telefonzelle aufgebaut, warum, wurde während des Stücks deutlich. „Haste mal ‘nen Euro?“, fragte Bertram Zuschauer, um der Polizei einen Tipp zu geben. „Hier ist ein anonymer Anruf von Bertram und Alfons“, begann Bertram und Alfons flippte aus. Der Anruf sollte böse Folgen haben. Werner, Ulrikes Freund, ist nämlich Polizist. Jetzt hatte man Alfons in der Hand, der stets gegen den Schwiegersohn war und nun natürlich klein beigeben musste.

Das Geld wurde wieder anonym der Bank überwiesen, und alle waren am Ende zufrieden. Alfons Gattin Waltraud (Gerda Faßbender)hatte nun ihren Mann am Wickel, und verbot ihm die täglichen Kneipenbesuche. Auch die sprachgewandte Nachbarin Hildegard (Angelika Scheufens) staunte über die Verwirrung im Hause Riebele.

Als der letzte Vorhang fiel, begann die große Applauswelle in Kreuzrath. Hinter der Bühne wirkten Stefanie Laugs (Souffleuse), Ursula Auer und Edeltraud Schmadalla (Maske).

Am kommenden Samstag, 16. März heißt es ab 19.30 Uhr wieder „Vorhang auf für die Theatergruppe Kreuzrath“.

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