Theatergruppe „Haselrode“ präsentiert neue Komödie

Von: hama
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Nicht schön, aber ledig: In Hastenrath wird wieder der Heiratsmarkt eröffnet. Foto: Karl-Heinz Hamacher

Gangelt-Hastenrath. Wenn es um die Verwandtschaft geht, liegen ja bekanntlich Freud und Leid sehr eng beisammen. Das bringen wir doch einmal auf die Bühne, dachten sich die Mitglieder der Theatergruppe „Haselrode“ aus Hastenrath.

Das Ensemble freut sich darauf, am 24. Oktober das Ergebnis von vielen Probenstunden mit „Die liebe Verwandtschaft“ auf die Bühne der Festhalle zu bringen. Regie bei der Komödie in zwei Akten führt Frans Schreurs.

Berta Knübbe könnte ein echtes in die Jahre gekommenes Hastenrather Mädchen sein. Schon jahrelang lebt sie alleine in ihrem Haus. Zu den Nachbarn Rosa und Bert hat sie guten Kontakt; von der Verwandtschaft hat sie schon Jahre nichts mehr gehört oder gesehen. Ihre Leidenschaft ist das Sammeln. Jeden Tag fährt sie mit einem alten Kinderwagen durch die Straßen des Dorfes und sammelt alles, was andere wegwerfen und ihr wertvoll erscheint. Diesen „Plunder“ verkauft sie in einem Geschäft und hat im Laufe der Jahre ein stolzes Vermögen angesammelt.

Alleine, Erfolg, Vermögen – so etwas bleibt natürlich der Verwandtschaft nicht verborgen.

Bertas Freude ist groß, als die Rest-Familie eines Tages bei ihr auftaucht. Da man ihr auch noch die Patenschaft für den jüngsten Nachwuchs anträgt, färbt sich über ihr der Himmel rosarot. Bekanntlich dauert solch ein Himmelsschauspiel aber nicht lange. Die Tristesse des Alltags schleicht sich ein, und es kommt, was kommen muss.

Dies hört sich nach einem Drama an, wird aber bestimmt wieder eine echte Gaudi, wenn die Haselroder das Stück zum Besten geben.

Berta Knübbe wird von Gertrud Molls gespielt, Nachbar Bert von Horst Ohlenforst und dessen Gattin Rosa von Gerda Vergossen. Unter der Verwandtschaft gibt es Jupp, der von Ralf Korsten, Fred, der von Rüdiger Offermann und Wilma, die von Maria Friedrichs dargestellt wird. Nicole Tholen ist Tante Tinni, und Anne Vergossen ist die Ärztin für alle Fälle. Souffleur ist Michael Köhler.

Zur Generalprobe am Mittwoch, 22. Oktober, werden wie in jedem Jahr die Bewohner umliegender Alten- und Pflegeheime sowie die der Lebenshilfe bei freiem Eintritt und kostenlosen Getränken herzlich willkommen geheißen.

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