Theatergruppe Beeck lädt ein zum Abend voller Lügen

Von: Voin Markus Bienwald
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Eine lustige Truppe, die Theatergruppe Beeck. Sie probt zu ihrem 20-jährigen Bestehen das Premierenstück von 1990, „Lügen über Lügen” aus der Feder von Walter G. Pfaus. Eine Komödie über Irrungen und Wirrungen um die arg angelogene Erbtante aus Amerika, die zu Besuch erwartet wird. Foto: Markus Bienwald

Geilenkirchen-Beeck. Derzeit geht es dienstagabends immer hoch her in der Vereinsstätte von Beeck. Denn am „Gemeindeberg” werden Lügen um Lügen aufgetischt, dass dem zufälligen Betrachter die Haare zu Berge stehen. Allerdings sehen das die Mitglieder der lustigen Truppe von der Theatergruppe Beeck das ganz anders.

Sie amüsieren sich köstlich, lachen sich schlapp, wenn Regisseur Hubert Mones mal wieder in eine Rolle schlüpfen muss, weil einer an diesem Probenabend fehlt oder das imaginäre Telefon auf der Bühne gleich mehrfach den Standort wechselt.

Bis zur Premiere am 20. November wird dennoch mit Hochdruck an dem neuen Stück gearbeitet. Obwohl „neu” hier eigentlich nicht wirklich zutrifft. Denn es war die Komödie „Lügen über Lügen” aus der Feder von Walter G. Pfaus, mit dem die Beecker im Jahr 1990 erstmals auf die Bretter, die für manche die Welt bedeuten, traten. „Erfreulicherweise sind wieder fast alle Akteure aus dem ersten Jahr mit dabei”, freut sich der Vorsitzende Friedhelm Schmitz. Zum 20-jährigen Bestehen musste lediglich die Rolle des Leo Bubek frisch besetzt werden.

Ehemann „befördert”

Zum Inhalt: Bei Dunja (Luise Röger) und Leo Bubek (Detlef Kerseboom) bricht kurzfristig große Hektik aus. Grund dafür ist der nahe Besuch von Dunjas millionenschwerer Tante (Karin Kohnen/Regina Mones) aus Amerika. An sich keine große Sache, wenn da nicht die vielen kleinen und großen Lügen wären, die Dunja im Lauf der Jahre in Briefen ihrer Tante erzählt hat.

So hat sie ihren Mann vom tatsächlich einfachen Beamten zum Landtagsabgeordneten „befördert” und mit Diener, Hausmädchen sowie Dienstwagen samt Chauffeur ausgestattet.

Der Schein und die Scheine - schließlich geht es um ein großes Erbe - müssen gewahrt werden. Kurzerhand sagen die mehr oder weniger schauspielbegabten Freunde Lisa Frisius (Annabell Schlösser), ihr Mann Werner (Manfred Walter) und Jörg Mendes (Michael Schlösser) zu, bei dem Schwindel zu helfen. Doch die „Tante” kommt früher an als erwartet, trifft auf das hausgemachte Chaos, in dem sich Dunja und Jörg engumschlungen wiederfinden, und die Lügen müssen noch größer werden.

Dass es plötzlich zwei Tanten gibt, eine falsche und eine richtige, Leos Mutter Erna Bubek (Trude Hamacher) und ein Einbrecher (Willi Sattler) mitmischen, lässt nur noch mehr Vergnügen erwarten. Und dass sich dabei nicht nur die Balken vor Unwahrheit biegen, sondern die Zuschauer auch vor Lachen, ist schon garantiert.

Neben den Akteuren wirken die Souffleusen Nelly Pfingsten und Lorna Schmitz mit sowie Kathrin Helmgens, Anne Kohnen, Vera Schulze und Julia Stegers mit ihren maskenbildnerischen Künsten. Auch ein ausgefeiltes Bühnenbild mit vielen schönen Requisiten für einen perfekten Theaterabend soll es zum 20. Geburtstag der „Theatergruppe Beeck” geben.
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