„The Voice of Germany“: Für Debbie Schippers wird es ernst

Von: Jan Mönch
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Hinter den Kulissen: Debbie Schippers bereitet sich zur Stunde auf ihren Live-Auftritt bei „The Voice of Germany“ vor.\ Foto: SAT.1/ProSieben/Andre Kowalski

Berlin/Geilenkirchen. Nun wird es ernst. In den ersten drei Runden von „The Voice of Germany“ wurden dem Fernsehpublikum stets Aufzeichnungen präsentiert. Am Freitag nun wird Kandidatin Debbie Schippers aus Geilenkirchen im Rahmen der Castingshow von Pro7 und Sat.1 zum ersten Mal live zu sehen sein. Die Aufregung ist trotzdem nicht mehr ganz so groß wie am Anfang, es überwiegt die Vorfreude.

Am Tag vor ihrem Auftritt sprach die gerade 17 Jahre alt gewordene Schülerin des St.-Ursula-Gymnasiums mit unserer Zeitung über die große Bühne, Autogrammwünsche und darüber, was sie von Bart Simpson unterscheidet.

Was erwartet Deine Fans vor den Fernsehern?

Debbie: Eine neue Bühne, alles wird ein bisschen größer. Wir haben alle geile Songs und geile Outfits, es wird spannend.

Was wirst Du singen?

Debbie: Diesmal gibt es eine Ballade, „Nobody knows“ von Pink, in die ich schön viel Gefühl reinlegen kann und so mal eine andere Seite von mir zeigen werde.

Wie bereitest Du Dich darauf vor?

Debbie: Wichtig bei diesem Song ist, dass man ihn nicht nur singt, sondern erzählt.

Erzählt?

Debbie: Man muss schon fühlen, was man singt. Das ist ganz wichtig. Und dann kommt alles andere von alleine.

Und wie schon bei den Runden zuvor bist Du Dir natürlich sicher, dass du rausfliegst...

Debbie: (lacht) Ich bin nicht so optimistisch, das bin ich ja nie. Es wird schwieriger, die Luft wird dünner. Es sind wahnsinnig gute Leute dabei, und nicht sehr viele kommen weiter. Ich gehe ganz ohne Erwartungen da rein, dann bin ich nachher auch nicht zu enttäuscht, wenn es nicht klappt.

Kennst Du die Simpsons-Folge, in der Bart berühmt wird?

Debbie: Nein...

Bart wird zum Fernsehstar. Im Unterricht sitzen tags darauf alle Schüler samt Lehrerin im Kreis um ihn herum und starren ihn an. Läuft es so nun auch bei Dir am St.-Ursula-Gymnasium?

Debbie: (lacht) Nein, alles ist relativ normal geblieben, auch wenn natürlich viele Fragen kommen und alle mitfiebern. Und die Pausen habe ich nicht mehr so für mich. Dann kommen die kleineren Schüler und wollen Fotos und Autogramme. Total süß. Das zeigt mir auch, dass es richtig ist, was ich mache, dass es den Leuten gefällt.

Außerdem kommst Du mittlerweile auf knapp 10.000 Facebook-Fans. Ist da noch Luft nach oben?

Debbie: Ich hoffe es. Wir werden sehen, wie es nach den Liveshows ist.

Du bist schon nach der ersten Runde von „The Voice“ auf der Straße erkannt worden. Wie ist es damit mittlerweile?

Debbie: Immer noch verrückt. Auch hier in Berlin werde ich erkannt und angesprochen. Das freut mich total, man lernt superleicht neue Leute kennen. Es macht mich richtig glücklich.

Sagt Dir der Name Denise Tillmanns etwas?

Debbie (zögert): War die nicht bei DSDS oder so?

Genau. Sie kommt auch aus Geilenkirchen und hat in der zweiten Staffel von „Deutschland sucht den Superstar“ das Finale erreicht, genau wie Du jetzt bei „The Voice“. Die große Karriere blieb aber aus. Was sagt Dir das?

Debbie: Keine Ahnung. Ich hatte mich ja ganz ohne Erwartungen angemeldet, wollte einfach mal schauen, wie ich mich so schlage. Egal, wann ich rausfliege, ich gehe doch als Gewinnerin hier raus. Ich hatte nie die Erwartung, ein Star zu werden, habe nie das Gefühl gehabt, dass ich gewinnen muss. Darum habe ich auch gar keine Angst, was passiert. Es geht so oder so weiter, egal in welche Richtung.

Hand auf´s Herz: Wie viel Zeit hast Du eigentlich noch, Dich auf Dein Abitur vorzubereiten?

Debbie: Das steht nächstes Jahr an. Ganz so viel habe ich bisher nicht verpasst, für diese Woche bin ich beurlaubt worden. Die Klausuren, die ich verpasse, schreibe ich eben nach. Das ist bis jetzt aber recht entspannt.

Du bist also immer noch „total geerdet“, um es mit den Worten Deines Vaters zu sagen.

Debbie: Ja, voll. Ich bin immer noch die stinknormale Debbie Schippers aus Geilenkirchen und gehe wie alle anderen zur Schule. Bloß darf ich halt am Wochenende manchmal auf großen Bühnen stehen.

Deine Fans sehen Dich alle paar Wochen im Fernsehen. Was geschieht dazwischen?

Debbie: Wenn ich wie jetzt in Berlin bin, habe ich einen straffen Zeitplan. Da passiert viel mit Fototerminen, Interviews und so. Das macht auch viel Spaß.

Verrat uns doch bitte, was Du heute nach der Sendung tust, wenn Du ausscheiden solltest.

Debbie: Dann werde ich mit meinen Freundinnen feiern gehen. Einfach weil ich so weit gekommen bin und so viel erreicht habe. Auch wenn ich ausscheide, bin ich total stolz auf mich.

Und wenn Du nun doch weiterkommst?

Debbie: Das würde ich gar nicht checken. Dann gehe ich auch feiern. Vielleicht falle ich aber auch einfach tot ins Bett.

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