Teverener Löscheinheitsführer tritt in die zweite Reihe

Von: mabie
Letzte Aktualisierung:
13957725.jpg
Das „Feuerwehrauto“ für den ausgeschiedenen Heiner Dyong (2.v.l.) wurde von Wehrleiter Michael Meyer (l.), vom neuen Löscheinheitsführer, Norbert Randerath (3.v.l.), von Bürgermeister Georg Schmitz (3.v.r.), vom neuen stellvertretenden Löscheinheitsführer Michael Plum (2.v.r.) und Ortsvorsteher Hans-Josef Paulus (r.) übergeben. Foto: Markus Bienwald

Geilenkirchen. Gute 20 Jahre war Heiner Dyong immer einer der ersten Ansprechpartner, wenn es um die Arbeit in der Löscheinheit Teveren der Freiwilligen Feuerwehr ging. Dass der Entschluss, nach 17 Jahren als Löscheinheitsführer und zuvor drei Jahren als stellvertretender Löscheinheitsführer nun als „ganz normaler“ Wehrmann ins zweite Glied zu rücken, ihm nicht leichtfiel, spürten die Anwesenden bei seiner Verabschiedung am Samstagabend sehr deutlich.

So trat ein sichtlich bewegter Heiner Dyong vor den rund 30 Gästen im Feuerwehrhaus Teveren ans Rednerpult. „Die Zeit ist wie im Fluge vergangen“, sagte er, „und ohne Euch wäre das alles nicht möglich gewesen“. Neben dem Lob für die Angehörigen der Löscheinheit schwangen auch Stolz und Freude über das Erreichte mit. Der bisherige Stellvertreter und neue Löscheinheitsführer Norbert Randerath freute sich nicht nur auf die neue Aufgabe, die er sich mit seinem frischgebackenen Stellvertreter Michael Plum teilt.

„Es war Dir immer eine Ehre, unser Einheitsführer zu sein“, sagte er und verwies dabei beispielsweise auf die Aus- und Umbauten am Gerätehaus und die Anschaffung des neuen Einsatzfahrzeugs als Errungenschaften während der Amtszeit seines Vorgängers. Dass er viel und gerne für die Teverener Wehr im Einsatz war, bestätigte auch Geilenkirchens Bürgermeister Georg Schmitz, der Dyong seinen tiefen Dank aussprach. Das Lob kam auch von Teverens Ortsvorsteher Hans-Josef Paulus, der dem Geehrten für seinen ehrenamtlichen Einsatz auch über die Feuerwehr hinaus dankte.

„Gerade die Großeinsätze in den vergangenen Jahren haben bewiesen, auf welch hohem Ausbildungs- und Ausrüstungsstand sich unsere Feuerwehr befindet“, lobte Paulus. Dem hatte auch Wehrleiter Michael Meyer nicht mehr viel anzufügen. „Gerade in der heutigen Zeit, in der nur noch wenige bereit sind, Führungsaufgaben und die damit verbundene Verantwortung zu übernehmen, möchte man nicht gerne eine über viele Jahre bewährte Führungskraft verlieren“, so Meyer.

Die Übernahme der Einheitsführung im Jahr 2000, die Auszeichnungen mit den Ehrennadeln in Silber und Gold der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Geilenkirchen, die silberne Ehrennadel des Kreisfeuerwehrverbandes und das Feuerwehrehrenzeichen in Silber sind bleibende Zeichen dieses Einsatzes.

Und sicherlich wird auch das ganz besondere Abschiedsgeschenk der Kameraden für Heiner Dyong und seine Frau Angela einen echten Ehrenplatz bekommen. Denn der Verabschiedete bekam mit dem „HDLF“, dem „Heiner-Dyong-Löschfahrzeug“, einem stilecht mit Leiter, Schlauch und kleinen Blaulichtern ausgestatteten Bollerwagen, am Ende seiner Tätigkeit noch sein eigenes Feuerwehrauto.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert