Teverener Heide: Der Schotter bewegt sich doch

Von: jpm
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Scharf, spitz und hart sowieso: Freunde der Teverener Heide befürchten Verletzungsgefahr, eine sehr unnötige noch dazu. Foto: Udo Stüßer

Geilenkirchen. Nachdem Bürger sich über den Zustand mehrerer Waldwege in der Teverener Heide geärgert haben, ist der zuständige Landesbetrieb Wald und Holz offenbar um Abhilfe bemüht. Zugleich macht die Behörde aber deutlich, dass keine kurzfristige Besserung zu erwarten ist.

Dies teilt Christian Kravanja, Fraktionsvorsitzender und Bürgermeisterkandidat der Bürgerliste, nach Rücksprache mit dem Regionalforstamt Rureifel-Jülicher Börde mit. Vergangene Woche hatten Bürger und Radfahrer ihrem Ärger darüber Luft gemacht, dass auf einer Strecke von rund drei Kilometern dicht an dicht liegende, spitze Steine den Weg beispielsweise für Radfahrer und Jogger, aber auch für ältere Menschen, die auf Gehhilfen angewiesen sind, praktisch unbrauchbar machen.

Vorangegangen waren Rodungsarbeiten, bei denen die Wege mit schwerem Gerät kaputtgefahren wurden. Der Stadt Geilenkirchen war danach auf Rückfrage offenbar signalisiert worden, dass nicht mehr als die Kieslösung zu erwarten sei.

Preis und Ausschreibung

Mittlerweile klingt das anders. Der zuständige Revierbeamte und der Fachgebietsleiter Staatswald hätten sich dafür ausgesprochen, dass die erforderlichen Haushaltsmittel bereitgestellt werden sollen, um den Waldweg in einen annehmbaren Zustand zurückzuversetzen, so Kravanja. Allerdings müssten noch eine Preisermittlung sowie eine Ausschreibung getätigt werden, bevor die Wege dann irgendwann tatsächlich nachgebessert werden können.

Er freue sich, dass nun Bewegung in die Sache kommt, sagt Christian Kravanja. „Eine Nachbesserung wird die Nutzbarkeit der Teverener Heide deutlich verbessern und die Verletzungsgefahr verringern.“ Ohnehin sei es unverständlich gewesen, wieso diese Gefahr für eine nur sehr geringe Ersparnis in Kauf genommen worden sei. Diese habe nämlich bei lediglich 6000 Euro gelegen.

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