Teveren braucht wieder Bauplatz

Von: g.s.
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Flankiert von MdB Wilfried Oellers (r.) und MdL Bernd Krückel (l.) zeichnet Hans-Josef Paulus (2.v.r.) CDU-Vorstandsmitglied Siegfried Winands für 25-jährige Mitgliedschaft aus. Foto: Georg Schmitz

Geilenkirchen. Zur Mitgliederversammlung des CDU-Ortsverbands (OV) Teveren blickte Vorsitzender Hans-Josef Paulus auf die Ereignisse des Jahres 2013 zurück, beschränkte seinen Vortrag aber auf ausgesuchte aktuelle Punkte. Den ausführlichen Bericht hielt er in schriftlicher Form für die Mitglieder bereit.

Vor den Gästen, darunter Bundestagsabgeordneter Wilfried Oellers und Landtagsabgeordneter Bernd Krückel, die Kreistagsabgeordneten Franz-Michael Jansen und Ulrich Sonntag sowie CDU-Fraktionsvorsitzender Wilhelm-Josef Wolff, zeichnete Paulus OV-Vorstandsmitglied Siegfried Winands für 25-jährige Treue mit Urkunde und Ehrennadel aus. Matthias Pennartz und Lia Pennartz werden für 50- beziehungsweise 40-jährige Mitgliedschaft später geehrt.

Der Vorsitzende ging auf die Mitgliederentwicklung im OV Teveren ein, die jetzt bei 95 liegt, ein Plus von zwei. „Wir sind nach Stadtmitte immer noch der mitgliederstärkste Verband im Stadtgebiet Geilenkirchen“, sagte Hans-Josef Paulus. Allerdings habe er bei der Kandidaten-Nominierung vor fünf Jahren bereits bemängelt, dass der Bedeutung des Ortsverbands nicht immer Rechnung getragen werde: „Dies umso mehr, als der damalige Stadtverbandsvorsitzende Franz-Michael Jansen uns bei der Nominierungs-Versammlung vor fünf Jahren eine entsprechende verbindliche Zusage gab, für Teveren im Jahre 2014 wiederum zwei Wahlbezirke vorzusehen.“

Das sorgte für Irritationen in der Versammlung, wobei der anwesende Franz-Michael Jansen den Kopf schüttelte. „Wir Teverener haben natürlich sehr viel Verständnis dafür, dass unser benachbarter Stadtteil Grotenrath mit Sitz und Stimme im Rat der Stadt vertreten sein sollte“, würdigte Paulus die „hervorragende Arbeit auf kommunalpolitischer Bühne“ von Grotenraths Ortsvorsteherin Resi Hensen. Wenn aber schon aus zwingenden Gründen zwei Direktwahlkreise für Teveren in nächster Zeit nicht in Betracht kämen, so erwarte die Teverener CDU als Äquivalent eine Berücksichtigung mit einem aussichtsreichen Platz auf der Reserveliste. „Gleichwohl sind wir jedoch der Meinung, dass verbindliche Zusagen von autorisierten Funktionsträgern unserer Partei über den Tag hinaus verbindlich sein sollten“, vertiefte Paulus.

Der Vorsitzende sprach die Trassenführung der geplanten Landesstraße 42 neu zu sprechen, wobei nach Fertigstellung eine Steigerung des Verkehrsaufkommens von derzeit 7800 auf 16.000 Fahrzeugen erwartet werde. Die Trassenführung sei deshalb für Teveren mit nicht unerheblichen Problemen behaftet, und die Menschen in den Wohngebieten hätten empfindlich zu leiden, hieß es. Aus diesen Gründen habe sich die CDU Teveren mit Entschiedenheit gegen die seinerzeit konzipierte Anbindung der neuen Straße an die vorhandene L42 ausgesprochen und eine Trassenführung deutlich in östliche Richtung mit unmittelbarer Anbindung an die B56/221 gefordert.

Die Ausweisung von Bauflächen für junge Familien war ein weiteres Thema, dem sich Paulus bei der Versammlung zuwandte. Nachdem das Wohngebiet Sisbenden nach kürzester Zeit völlig bebaut worden war, liefe der Ort wieder dem Bedarf hinterher. „Die Liste der Bauplatzsuchenden in Teveren wird immer länger“, so Hans-Josef Paulus. In Kürze werde für eine weitere Fläche zwischen Töpferstraße und Lilienthalallee das Verfahren zur Änderung des Flächennutzungsplanes eingeleitet, um ein neues Baugebiet ausweisen zu können.

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