Gangelt - Teamgeist gewinnt beim Sportereignis der Hauptschule in Gangelt

Teamgeist gewinnt beim Sportereignis der Hauptschule in Gangelt

Von: hama
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Bei „Fit im Team” ist die 6a ganz vorne mit dabei. Jede Klasse präsentierte eine eigene Fahne zum Wettbewerb. Foto: Karl-Heinz Hamacher

Gangelt. Mit Sport, Spiel und Spaß den Gemeinschaftssinn stärken, das war das Anliegen des ersten Teils des „Fit-im-Team”-Wettbewerbs an der Gemeinschaftshauptschule (GHS) in Gangelt.

Bis auf ganz wenige Ausnahmen hatte sich die komplette Schülerschaft in der großen Sporthalle versammelt, wobei es darum ging, Konkurrenzen in kompletten Klassengemeinschaften zu bestreiten - und möglichst zu gewinnen.

Begonnen hatte der Wettstreit schon vor dem Startschuss. In diesem Jahr gab es erstmals eine Sonderwertung. Die schönste und plakativste Klassenfahne wird mit in die Bewertung aufgenommen. In den Gruppen wurde mit dem Klassenlehrer oder wahlweise mit dem Kunst- oder Textilfachlehrer ein Banner gestaltet, das zu den Schülern wie auch zur Klasse passt.

„In dieser Nebendisziplin kam es zu ganz erfreulichen Prozessen”, zeigte sich nicht nur Schulleiter Peter Ruske angetan von dem, was da präsentiert wurde. „Die Schülerinnen und Schüler haben zusammen überlegt und abgestimmt, haben Vorschläge diskutiert, welches Motiv für die Fahne gewählt wird und wer bei der Gestaltung mitwirkt.”

„Eroberer” mit Einsatz

Was hätte besser zum feierlichen Einzug der Wettbewerber gepasst als das „Conquest of Paradise”? Zwar ging es in der eher tristen Sporthalle nicht gerade um die Eroberung eines Paradieses; dass aber der Siegeswille auf allen Fahnen ganz oben stand, konnte man an dem großen Einsatz erkennen, mit dem die Wettkämpfe angegangen wurden.

Als Titelverteidiger aus dem vorigen Jahr ging die 7b ins Rennen. Dass die Luft aber dünner geworden ist, zeigt das knappe Zwischenergebnis. In dem Doppeljahrgang 7/8 steht die 8a oben, im Doppeljahrgang 9/10 siegte die 9a, und bei 5/6 konnte die 6b Maßstäbe setzen. Im zweiten und dritten Teil werden demnächst Punkte bei den Bundesjugendspielen sowie beim Minimarathon gesammelt.

Die Disziplinen der Bundesjungendspiele sind auf Klassenebene mit den Sportlehrern zu realisieren. Der Minimarathon soll wiederum ein großes Ereignis für die Schule und Gäste im Rodebachtal sein: Am Mittwoch, 2. Juni, sollen alle Schüler eine Strecke von 4200 Metern laufen.

Auch im zweiten und dritten Wertungsabschnitt wird die Gesamtleistung einer Klasse zählen. Das heißt dann also, wie jetzt in der Sporthalle, möglichst alle an den Start zu kriegen. Ob beim Schul-Biathlon, in diesem Fall Laufen und Bälle in einen Zielkasten werfen, bei der Pendelstaffel, beim Mattendrehen und -schieben oder dem Vierer-Seilspringen konnten die Klassen beweisen, in welcher sportlichen Verfassung sie sind.

Aber sie mussten eben auch beweisen, mit welcher Strategie sie ihre großen und kleinen oder leichten und schweren Klassenkameraden in die Disziplinen einbringen. Die Wettkämpfe wurden vom „Sportdirektor” Uwe Dossow so eingerichtet, dass nicht immer nur die besten Sportler in einer Klasse alles entscheiden können. Es zählte somit nicht der Vortrag des Stärksten, sondern die Gesamtleistung.

„Der unermüdliche Einsatz der Sport- und Klassenlehrer hat an diesem Tag eine engagierte und gelungene Veranstaltung ermöglicht”, freut sich Peter Ruske über das Zwischenergebnis. „Dem Kampfgeist und der Begeisterung der Schüler kann man entnehmen, dass das Konzept voll aufgegangen ist.”
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