TC Gangelt: Frisch wie vor 40 Jahren

Von: hama
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Kurz gefasst und gut gemacht:
Kurz gefasst und gut gemacht: Hans Beckers als Schirmherr und Ehrenvorsitzender des Vereins (links) stößt mit dem aktuellen Präsidenten Gerd Schütz auf 40 Jahre TC Gangelt an. Foto: Karl-Heinz Hamacher

Gangelt. Dass der Gangelter Tennisclub am Wochenende sein 40-jähriges Jubiläum feiern konnte, ist nicht selbstverständlich. Anfangs als elitär verschrien, brachte der Boris-Becker-Boom dem TC Gangelt, wie vielen anderen Vereinen auch, einen deutlichen Mitgliederzuwachs; rund 200 waren es zu den besten Zeiten.

Dem folgte allerdings ein Abwärtstrend, der auch den Spielbetrieb an der Dahlmühle nahezu zum Erliegen brachte.

Arbeitswillige Mannschaft

Mit dem Ortsvorsteher Gerd Schütz, der als Nicht-Tennisspieler den Vorsitz übernahm, und einer arbeitswilligen Mannschaft mit Ferdi Piepers, Heinz Meuffels, Josef Küsters, Günter von Cleef und Jürgen Hermanns trat man 2008 an, um den Spielbetrieb von Grund auf wieder zu beleben, die Jugendarbeit zu intensivieren und der Geselligkeit breiten Raum einzuräumen.

Mittlerweile ist die Mitgliederzahl wieder auf rund 150 angestiegen und mit Klara Mobers fand man eine Vereinswirtin, die perfekt zum TC, den Gästen und den heute wieder zehn Mannschaften des Vereins passt. Dass die Verantwortlichen des TC Gangelt neue Wege gehen, zeigte auch der Festabend, der nach drei kurzen Reden ganz im Zeichen des Feierns stand.

Auf Ehrungen und Grußworte wurde verzichtet; man wollte schnell dahin, dass die „Sunny Pipers” den geselligen Teil einläuteten. Die Musiker, die schon in den 70-er Jahren auf allen Kirmesveranstaltungen für Unterhaltung gesorgt haben, sind in Ehren ergraut, während sich der TC Gangelt frisch wie vor 40 Jahren präsentierte.

Dafür stand unter anderm Gerd Schütz, der neben dem Schirmherrn und Ehrenvorsitzenden des Vereins, Hans Beckers, sowie Fritz Stühlen als Vertreter des Tennisverbandes Mittelrhein auch Bürgermeister Bernhard Tholen begrüßen konnte. 1970 sei das Jahr der Bildung gewesen, erinnerte Schütz. „Da hat man halt in Gangelt einen Tennisclub gebildet!” Der erste „Tatort” startete, Heinemann war Bundespräsident, Willy Brandt Bundeskanzler.

Eine kleine Träne

„Elf Prozent Mehrwertsteuer, 57 Pfennige für einen Liter Sprit”, weinte Schütz diesen glorreichen Zeiten eine kleine Träne nach. So, wie man ihn kennt, verkniff er es sich, auf die Erfolge der letzten drei Jahren hinzuweisen. Das machte dann der ehemalige Gangelter Gemeindedirektor und Ehrenvorsitzende des TC, Hans Beckers. Der Verein sei gut aufgestellt. In Gangelt seien eben Macher am Werke: „Das war in der Vergangenheit so, dass ist jetzt so”, schlug er den Bogen von den Altvorderen zum aktuellen Vorstand. Mit der Mahnung an die Mitglieder, dem Verein möglichst lange die Treue zu halten, übergab er das Mikropfon an Marianne Bückers, die, ebenso wie Beckers, ein Mitglied der ersten Stunde war. Sie blicke zurück auf die 40 Jahre TC Gangelt und verbeugte sich vor der Leistung der weiteren Gründungsmitglieder Walter Eisenhuth, Hans-Dieter Gielen, Willi Schürgers und Anton Nordhausen, der der erste Präsident des TC war.
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