Geilenkirchen - Tausende Menschen feiern ein zünftiges Oktoberfest

Tausende Menschen feiern ein zünftiges Oktoberfest

Von: Markus Bienwald
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Kein Fassanstich ohne Offizielle, im Fall des Oktoberfestes auf der Base mit Geilenkirchens Bürgermeister Georg Schmitz (4.v.r.), MdB Wilfried Oellers (4.v.l.), Grotenraths Ortsvorsteherin Resi Hensen (2.v.r.), den Herren von der DUK und Kommandeur Karsten Stoye (3.v.l.).
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Die „Wülfershäuser“ sind schon seit fast 20 Jahren ein echter Garant für beste Stimmung beim Oktoberfest auf der Base. Foto: Markus Bienwald

Geilenkirchen. Ganz sicher konnte das Oktoberfest auf der Nato-Airbase in Teveren nicht mit den Besucherzahlen des gleichzeitig in München stattfindenden Originals mithalten. Doch das auch bei der inzwischen 35. Auflage von der Deutschen Unteroffizier Kameradschaft (DUK) organisierte Fest kam am Samstagabend immerhin auf 3300 Gäste.

Und da es bei jedem Oktoberfest immer auch um Zahlen geht, kommt die nächste gleich im Anschluss. Und es war wohl eine der wichtigsten Zahlen, denn je näher derjenige, der den Schlag zum ersten Fassanstich vollführt, an der Eins ist, umso besser. So zumindest die landläufige Meinung. „Drei Schläge“, wünschte sich der Kommandeur der Nato-Airbase, Brigadegeneral Karsten Stoye, noch vor dem ersten Schlag. Und tatsächlich erfüllte der Base-Kommandeur diese Ansage, bevor der Hangar mit dem ersten „Die Krüge hoch!“ offiziell so richtig anstoßen durfte. In diesem Jahr gab es erstmals das Bier einer bayerischen Privatbrauerei.

Die Wiesenschwestern

„Wir haben uns darum bemüht, unser Oktoberfest in diesem Jahr ein wenig rustikaler zu gestalten“, sagte DUK-Vorsitzender Alexander „Alex“ Gieswein am Rande. Neue, frisch gezimmerte Thekenbereiche gehörten noch dazu, die so frisch waren wie der reichlich gezapfte Gerstensaft. Ein paar Schritte weiter links wartete neben der vor allem zu späterer Stunde gern genutzten Western-Schießbude der Weinstand, auf der anderen Seite des Hangars spannte sich das breite kulinarische Angebot.

Die Gäste durften sich also gut gestärkt auf die Reise durch einen sehr stimmungsvollen Abend machen. Und da spielte die bayerische Festband „Wülfershäuser“, die für ihr zwei Jahrzehnte währendes Engagement bei der Mega-Party geehrt wurde, eine wichtige Rolle. Und auch die frisch ins Programm gehievten „Wiesenschwestern“ machten ihrem Ruf alle Ehre, für die echte Gaudi zu sorgen.

Gute Arbeit geleistet

Dabei ging es nicht nur ins Volkstümliche, auch aktuelle Hits und Rockklassiker brachten die Gäste zum Tanzen. Das war natürlich auch für General Stoye eine echte Wohltat. Bestens aufgelegt freute er sich über die gemeinsame Feier militärischer und ziviler Bediensteter mit den Gästen aus dem Umland und der Region. „Die lokalen Gemeinschaften unterstützen uns nach Kräften“, so Stoye, der die Bereitschaft der Menschen um die Base herum lobte, den Nato E3A-Verband in die Gemeinschaft aufzunehmen. Gerade im vergangenen Jahr, das durch Veränderungen im Verband, aber auch durch Einsätze sehr herausfordernd gewesen sei, habe der Verband viel harte und gute Arbeit geleistet. Und nun könne man dies auch im Verbund mit der Gemeinschaft vor Ort feiern, sagte Stoye.

Dass sich das auch in einer Zahl niederschlägt, war zu erwarten, denn immer sorgen die Jungs von der DUK dafür, dass von jeder verkauften Maß und von jedem Hendl und allem anderen, was beim Oktoberfest umgesetzt wird, der Reinerlös immer auch den Menschen im Umland zugutekommt. Gut 317.000 Euro sind so als Spenden bei den vergangenen 34 Auflagen geflossen, und sicherlich wird der fast schon sommerlich-laue Abend am Samstag wieder für ein gutes Spendenergebnis sorgen.

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