Tanzend von der Wurm zum Wasserturm

Von: Georg Schmitz
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In Geilenkirchen sind die Käfer los: Diese lustige Truppe sorgte mächtig für Stimmung auf den Straßen. Foto: Georg Schmitz
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Der Freundeskreis der Luna Lounge in Fürthenrode versteht es zu feiern. Der Wagen war bis zur Decke mit Süßigkeiten gefüllt.
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Auch die Kleinsten hatten am Sonntag beim Geilenkirchener Zug ihre helle Freude.
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Das Trommler- und Pfeifercorps Bauchem war der einzige Musikverein im Tulpensonntagszug. Ansonsten gab es nur Musik vom Band.
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Den beiden Närrinnen stand die Begeisterung beim Festzug ins Gesicht geschrieben.

Geilenkirchen. Alaaf und Helau schallte es am Sonntag durch Geilenkirchen, denn um 10.33 Uhr setzte sich der Tulpensonntagszug des Geilenkirchener Karnevalsvereins (GKV) in Bewegung. Kühle Temperaturen, aber Sonnenschein bildeten die besten Voraussetzungen für den Tulpensonntagszug.

Das kalte Wetter tat der guten Laune der rund 650 Teilnehmer, die sich auf 17 Gruppen, teilweise mit großen Wagen, verteilten, keinen Abbruch. Wie immer hatte sich das närrische Volk unterhalb des Wasserturms in der Turmstraße in Bauchem versammelt, um von dort aus seinen langen Weg in die Innenstadt anzutreten. Ganz gemäß dem GKV-Motto „Jellekerke bläst zum Sturm – von der Wurm bis zum Wasserturm“ wurde ausgiebig gefeiert.

„Ja zählt Hünshoven denn nicht zum Stadtkern?“, wurden Fragen laut, denn der Zug überschritt mal wieder nicht die magische Linie, die Wurm. Bis die ersten „Truppen“ am Markt ankamen, dauerte es über eine Stunde. Zur Stadtmitte hin mehrten sich die Zuschauer, und rund um den Marktbereich stand das Volk dicht an dicht gedrängt.

Tausende Menschen bildeten hier Spalier, und von den Karnevalswagen aus bot sich den Teilnehmern ein tolles Bild, als sie durch die Massen zogen. Den närrischen Jecken am Straßenrand präsentierte sich ein buntes Gemisch aus Wagen und Fußgruppen, die nach einhelliger Meinung der Besucher einen schöneren Zug bildeten als im vergangenen Jahr. Zahlreiche Themen wurden durch entsprechende Gestaltung der Wagen oder Kostümierung der Fußgruppen dokumentiert. Zum wiederholten Mal nahm eine Bewohnergruppe des Betreuten Wohnens der Gangelter Einrichtungen in der Schubertstraße teil. Sie zeigte sich als Schneewittchen und ihre Zwerge.

Ein weiteres Team hatte sich den Namen „De Wurmfriesen“ gegeben. Mit 180 Jugendlichen bildeten die „Bauchemer Karnevalsfreunde“ die größte Fußgruppe. Weitere Gruppen mit jeweils mehr als 50 Akteuren waren auch in stattlicher Anzahl angetreten, darunter wieder das Jugendteam Prummern, eine tolle Hatterather Truppe und der Freundeskreis Uetterath. Letztere aus der Nachbarstadt Heinsberg halten schon seit Jahren den Geilenkirchenern die Treue.

Wie in den vergangenen Jahren stellte auch der Freundeskreis Selfkantkaserne mit Brigadegeneral Jürgen Beyer an der Spitze eine 35 Personen starke Abordnung. Viele „Kamelle“ verteilten die Gruppen unters Volk, wobei die Freunde der Luna Lounge sogar einen bis unters Dach mit Süßigkeiten gefüllten Begleitwagen dabei hatten. Weitere bunt zusammengewürfelte Teams trugen ebenfalls zum Gelingen des GKV-Zuges bei.

Der gastgebende GKV und die Tanzmariechen bildeten mit zwei Wagen das Schlusslicht. Das Trommler- und Pfeiferkorps Bauchem mischte sich als einziger Spielmannszug mit klingendem Spiel unter das närrische Volk. Und am Ende war für die Zuschauer der Zug mal wieder viel zu schnell vorbei.

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