Tage der religiösen Orientierung für Schüler „sehr beeindruckend“

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Schüler des Bischöflichen Gymnasiums St. Ursula verbrachten religiöse Orientierungstage in der Katharina Kasper ViaNobis GmbH in Gangelt.

Gangelt/Geilenkirchen. Zwölf Schülerinnen und ein Schüler des Bischöflichen Gymnasiums St. Ursula in Geilenkirchen verbrachten die in der Oberstufe angebotenen „Tage der religiösen Orientierung“ in den Einrichtungen der ViaNobis in Gangelt zu verbringen. Diakon Thomas Hoff, Ordensvertreter in der Katharina Kasper ViaNobis GmbH, begrüßte sie im Gottesdienst.

Hoff und Ute Kelleners, Assistentin der Ordensvertretung, hatten ein anspruchsvolles und zugleich abwechslungsreiches Programm für die Schüler zusammengestellt. „Gottesdienst“ waren dabei nicht nur die geistlichen Impulse, die zu verschiedenen Tageszeiten stattfanden.

Vor allem sollte sich dieser im gemeinsamen Tun mit Mitmenschen vollziehen: In fünf Zweiergruppen und eine Dreiergruppe aufgeteilt, hatten die Jugendlichen die Aufgabe, einen überdimensionalen Würfel aus Holz in seine einzelnen Seiten zu zerlegen.

Diese Holzflächen wurden in einem Wohnbereich des Katharina Kasper-Heims sowie in Wohngruppen und Bereichen der Tagesstruktur der Eingliederungshilfe der ViaNobis zusammen mit Bewohnern auf kreative Art und Weise gestaltet. So wurde eine Seite zur Blume, eine andere zur Eistüte, wieder andere wurden zu abstrakten Farbvariationen oder bunten Collagen.

„Die Zeit hier hat mich sehr beeindruckt“, stellte eine Schülerin fest, als am Ende der Tage der Würfel wieder zusammengesetzt wurde. „Besonders schön war, dass alle so offen und herzlich waren.“

Zum Abschluss der religiösen Orientierung nahm Ilka Gerigk, Leiterin der Eingliederungshilfe der ViaNobis, den fertigen Würfel entgegen und freute sich über die geschilderten Erfahrungen der Schüler: „Die jungen Menschen haben ganz unbefangen ihre Zeit mit den Bewohnern unserer Einrichtungen geteilt. Eine gute Gelegenheit, Vorurteile abzubauen und neue Eindrücke für das ganze Leben zu gewinnen.“

„Mich begeistert immer wieder, wie schnell die Schüler anfängliche Skepsis und Scheu im Umgang mit den uns anvertrauten Menschen überwinden und ganz selbstverständlich zu Begegnungen auf Augenhöhe kommen“, resümierte Diakon Hoff.

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