Tag der kleinen Forscher im Kindergarten der AWO

Von: Georg Schmitz
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Was schwimmt - wie lange? Und
Was schwimmt - wie lange? Und was geht unter? Eine Metallnadel, ja. Es sei denn, sie liegt auf einem tragenden Papierschiffchen. Die kleinen Forscher waren interessiert bei der Sache. Foto: Georg Schmitz

Geilenkirchen. Die vier Elemente Luft, Wasser, Feuer und Erde standen im Mittelpunkt des „Tages der kleinen Forscher”, in der Integrativen Kindertagesstätte der Arbeiterwohlfahrt (AWO) in der Stadtmitte Geilenkirchens.

Beim Experimentiertag des Familienzentrums galt es für die Jungen und Mädchen einige Phänomene dieser Welt zu erforschen und zu entschlüsseln.

Zwei Mitarbeiterinnen der Einrichtung hatten im Vorfeld des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung unter der Schirmherrschaft von Prof. Dr. Annette Schavan unterstützten Projektes eine auf das Thema bezogene Fortbildung im „Haus der kleinen Forscher” des Kreises Heinsberg absolviert.

Nicht zuletzt hat sich die Stiftung „Haus der kleinen Forscher” die frühzeitige Förderung von Begabungen zum Ziel gesetzt. Gerade im Vorschulalter blieben viele begabte und hochbegabte Kinder unentdeckt. Kognitive Begabungen und spezifische Fähigkeiten gelte es frühzeitig zu erkennen, denn Versäumnisse in der frühen Kindheit seien nur schwer aufzuholen, heißt es.

Im Familienzentrum wurde „feuchtfröhlich” quer durch alle sechs Gruppen geforscht und experimentiert. Natürlich waren auch die Eltern gern gesehene Gäste, und die waren oftmals überrascht vom Forscherdrang ihres Nachwuchses.

Im Gruppenraum vier blieb schon kein Auge trocken, denn hier war ein kleines Schwimmbassin aufgebaut, in dem so allerlei versenkt wurde. Hier wurde ausprobiert, was schwimmt und was nicht schwimmt. So stellten die Kinder fest, dass selbst Papier untergeht, wenn es sich mit Wasser vollsaugt. Das Schlüssel und Sicherheitsnadel nicht schwimmen, war sofort klar. Aber: Wenn die Nadel auf dem Papierschiffchen liegt, schwimmt auch sie.

Beim Experiment im Gruppenraum eins war es ähnlich: Der schwimmende Deckel des Marmeladenglases wurde langsam gefüllt, bis er wie ein Unterseeboot von den Oberfläche verschwand.

Spannend wurde es beim „Ausbruch des Vulkans”. Gruppenleiterin Elena Fot hatte einen „Feuerberg” aus Sand nachgebaut, in der Mitte ein Glasrohr, das „Lava” spucken sollte. „Wie geht das denn?”, fragten die Kinder. Durch die Zugabe von rotem Essig in das bereits vorhandene Natron schäumte es ganz ordentlich. Ein Effekt, der den Ausbruch eines Vulkans simulierte.

Gleich nebenan lernten die Kinder, dass warmes Wasser nach oben steigt, dargestellt durch ein nach oben offenes Gefäß mit rot gefärbtem Wasser, das in kaltes Wasser hineingestellt wurde. „Warum geht die Kerze aus, wenn ein Glas darüber gestülpt wird?” Weil der Flamme die benötigte Luft entzogen wird, lautete die richtige Antwort des Vorzeigeexperiments in der dritten Gruppe. Und in einer anderen gab es Seifenblasen, die sich mit einem Strohhalm schön aufblasen ließen.

Stefanie Altmann, Leiterin der Gruppe 6, machte es recht spannend. „Was passiert, wenn man Backpulver in eine Flasche gibt? Erst mal passierte nichts. Aber als dann Essig hinzu kam, gab es eine „überschäumende” Reaktion. Als sie dann noch einen Luftballon über den Flaschenhals stülpte, wurde der durch das in der Flasche entstandene Kohlendioxyd wie durch Geisterhand aufgeblasen.

Einen ganzen Morgen nahmen sich die Kinder Zeit und hatten viel Spaß bei ihrer Forschertätigkeit. Für jedes Experiment gab es einen Stempel in den Forscherpass.
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