Taekwondo: Treffsicherheit demonstrieren und den Überblick behalten

Von: mabie
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Mit ihren Trainern Carsten Müller (2.v.l.) und Michael Buhlert (r.) freuten sich die Prüflinge der Taekwondo-Abteilung des TuS Rot-Weiß Frelenberg über ihr erfolgreiches Abschneiden bei den Kupprüfungen. Foto: Markus Bienwald

Übach-Palenberg. Dank des stetigen Zuwachses an interessierten Sportlern wächst die Gruppe der Jugendlichen und Erwachsenen bei der Taekwondo-Abteilung des TuS Rot-Weiß Frelenberg weiter an. Aus diesen Reihen hatten sich nun elf Sportler an die Vorbereitung zur nächsten Gürtelprüfung gemacht.

„Von Teilnehmern, die sich auf ihre erste Prüfung freuten, bis zum versierten Sportler, der die höchste in einer Vereinsprüfung mögliche Graduierung anstrebt, war das gesamte Leistungsspektrum enthalten“, erklärte Carsten Müller vom Verein.

Die rund 40 anwesenden Gäste erlebten in der gut zweistündigen Prüfung einige Leistungen, die auch von den Trainern Carsten Müller und Michael Buhlert viele Wochen Vorbereitung abverlangt hatte. Doch die Prüflinge nahmen zudem das hierfür angebotene Sondertraining gerne an, und die Leistungen zeigten, dass sich das Extratraining gelohnt hat.

Mit explizit eingeübten Schlag-, Tritt- und Abwehrtechniken, mit und ohne Partner, durchliefen die Prüflinge das abschließende Programm der Kupprüfung. „Im olympischen Zweikampf hatten die Sportler zudem zu demonstrieren, dass sie die notwendige Treffsicherheit und Übersicht besitzen“, erklärt Müller weiter. Auch musste aus dem Kampfgeschehen heraus bewiesen werden, dass die eigenen Techniken erfolgreich durchgesetzt werden können. Einen weiteren Schwerpunkt der Prüfung stellte die Selbstverteidigung dar.

Die Anfänger mussten sich unter anderem gegen Griffe, Umklammerungen und Schläge zur Wehr setzen, für die Fortgeschrittenen kamen Angriffe mit Stock und Messer hinzu.

Den ultimativen Beweis einer sicher beherrschten Technik mussten die fortgeschrittenen Sportler im Rahmen eines Bruchtests belegen: Je nach Alter hatten sie ein bis zwei Techniken, wahlweise Tritt- oder Schlagtechniken, an Brettern mit den Stärken von bis zu zweieinhalb Zentimetern zu bewältigen. „Dabei stand die Wahl der Technik jedem Prüfling frei“, betont Carsten Müller, „auch wenn vereinzelt das Brett nicht zu Bruch ging, so gingen doch die Mehrzahl der Bruchtests souverän zu Bruch.“

Nach dem Votum des Prüfers brauchte dann zum Schluss niemand um den Erfolg seiner Bemühungen zu bangen. Mit teils überdurchschnittlichen Leistungen, die über das übliche Trainingsniveau hinausgingen, konnten die Sportler die ersehnten Urkunden entgegen nehmen, die ihnen die angestrebte Graduierung attestierten.

Eine rechnerische Herausforderung jedoch sollte die Ermittlung der Prüfungs-Besten werden. Dabei zeichnete sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen zweier Sportlerinnen ab, das Jill Lantermann ganz knapp vor Michelle Schreiter für sich entscheiden konnte. Trainer und Vorsitzender Michael Buhlert überreichte ihr zur Anerkennung einen Pokal.

Hier der Überblick über die Ergebnisse im Einzelnen: 9. Kup (weiß/gelb): Florian Ebel, Frank Erbel, Michelle Schreiter und Ann-Sophie Senkel; 6. Kup (grün): Jill Lantermann; 5. Kup (grün-blau): Justin Gronau; 4. Kup (blau): Anna Zantis; 3. Kup (blau-rot): Jan-Michael Regulski; 2. Kup (rot): Kathrin Meyer; 1. Kup (rot-schwarz): Nico Ohle und Jan Schmidt. Mehr Informationen zu den Abteilungsaktivitäten, den Trainingsgruppen und –zeiten sowie Kontaktadressen gibt es auch im Internet unter www.tkd-frelenberg.de.vu.

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