SV Breberen: Vier Zugänge, drei Abgänge und ein Luxusproblem

Von: agsb
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Mit Kurt Rademacher (stehend, r.) geht der SV Breberen in die Saison und möchte sich in der Spitzengruppe der Kreisliga A etablieren. Foto: agsb

Gangelt-Breberen. In einer sehr guten Rückrunde der abgelaufenen A-Liga-Saison war der SV Breberen (SVB) die Mannschaft der Stunde. Es wurde deutlich, wie viel Potenzial in der Elf steckt. Ein beachtlicher Rang fünf war schließlich das Saisonergebnis, das Trainer Kurt Rademacher aber ein wenig ärgerte, weil er mit den letzten Spielen nicht zufrieden gewesen war.

Rademacher geht in seine achte Saison beim SVB. Er vertraut auf die Jugend, gibt ihr eine Chance und baut dann sorgsam weiter auf. Coach und Vereinsvorstand sind gleichermaßen miteinander zufrieden. Rademacher schwärmt vom SVB und dem Umfeld, dass er als eine große Familie wahrnimmt, der Vorstand wiederum hält Rademacher für einen Glücksgriff und vertraut seinem Expertenwissen.

„Grundsächlich war ich von der Leistung meiner Mannschaft nicht überrascht“, so Rademacher. Der Coach musste zwar einige Ausfälle verkraften, konnte jedoch auf die jungen Spieler, die in der Hinrunde noch geformt und aufgebaut worden waren, zurückgreifen und sie als vollwertige Stammspieler etablieren.

„Der Abstand zu den führenden Mannschaften wie Wegberg-Beeck II, Würm-Lindern, Kuckum und Schwanenberg war groß, aber wir haben gezeigt, dass wir alle ärgern können und möchten uns in dieser Saison weiter verbessern“, so der Trainer. „Es wäre vermessen zu sagen, dass wir uns weiter oben sehen. Aber wir können auch in der neuen Saison wieder eine gute Rolle spielen.“

Durch gezielte Neuverpflichtungen und auch mit etwas Glück wurde der Kader aufgewertet. Als Glücksfall bezeichnet Rademacher die Verpflichtung von Tobias Vraetz. Der Waldfeuchter ist ein guter Freund des Keepers Michael Robertz und war zuletzt beim Kohlscheider BC im Einsatz. „Wir hatten zuletzt eine leichte Flaute im Sturm, zumal Martin Quadflieg auch lange verletzt war. Mit Tobias Vraetz kommt nun ein Spieler, der auch mal 15 bis 20 Tore schießen kann“, möchte Rademacher die Offensivreihe als neue Geheimwaffe der SVB formen.

Doch auch die weiteren „Neuen“ könnten ein Gewinn für den SVB werden. Tobias Zillgens kommt vom TuS Rheinland Dremmen, Kevin Cavlovic von Union Schafhausen und Joshua Poschade vom TuS Rheinland Dremmen II. „Cavlovic sehe ich vorne als Verstärkung“, so Rademacher.

In den letzten Jahren agierte der SVB aus einer sicheren Deckung heraus, das Konterspiel brachte so manchen Erfolg. Durch die Belebung in der Offensive und auch im Mittelfeld durch den laufstarken und erfahrenen Zillgens erhofft sich der Coach weitere Impulse nach vorne. Für Schwung soll auch der junge Poschade sorgen. „Die Neuzugänge werden uns weiterhelfen. Wir sind breiter aufgestellt“, reibt sich der Trainer die Hände.

Ein kleines Problemchen sieht er aber doch: „Wenn alle Spieler fit sind, sehe ich alle in der ersten Mannschaft. Auflaufen können aber nur elf Mann, und das muss ich meinen Spielern dann vermitteln“, sagt Radermacher. Klingt fast nach einem Luxusproblem.

Mit Roel Heinen (SG Selfkant), Dominik Diesburg (Wanderlust Süsterseel) und Daniel Drießen (FC Concordia Stahe-Niederbusch) verließen drei Spieler den SVB. „Drießen kehrt zu seinem Heimatverein zurück, Heinen und Diesburg versuchen ihr Glück bei neuen Vereinen“, sagt Rademacher und wünscht den Scheidenden alles Gute.

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