„Süßer Tee” handelt vom Suchen und Finden der Freiheit

Von: Karl-Heinz Hamacher
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„Süßer Tee” war ein Erfolg, der Nuran Joerissen anspornt, sich dem nächsten Projekt zu widmen. Foto: Karl-Heinz Hamacher

Gangelt-Kreuzrath. „Ich habe Interesse geweckt”, zeigt sich Nuran Joerissen sehr zufrieden mit dem unerwarteten Erfolg ihres ersten Buches „Süßer Tee”, das vor einigen Monaten erschienen ist.

Es beschreibt die Geschichte einer jungen Türkin, die sich aufmacht, sich vom Patriarchat der Familie, vom Ehemann, den die Familie ihr ausgesucht hat, von den ganzen Zwängen, Vorschriften und Unterdrückungen zu befreien. „Süßer Tee” erzählt das Leben der Nuran Joerissen.

Fast monatlich gibt es Lesungen ihres Erstlings, sie ist eingeladen, mit Wendelin Haverkamp am 29. August ihr Buch im Rahmen eines Programms in Breinig vorzustellen, und sie hat eine Einladung, im Rahmen eines EU-Projektes im türkischen Konya ihre Arbeit, ihre Geschichte vorzustellen.

Das heißt, ihr Buch wird von einer Mitarbeiterin vorgestellt. Nuran Joerissen wird im Rahmen dieses kulturellen Austausches über die Integrationsprobleme ihrer Landsleute berichten. „Warum fällt es vielen Türken so schwer, sich in dem Land, in dem sie teilweise in der dritten oder vierten Generation leben, einzuleben?” Das ist eine Frage, die die junge Frau, die in Kreuzrath lebt, umtreibt. „Auf diese Veranstaltung in meiner alten Heimat freue ich mich besonders!”

Ihr nächstes Buchprojekt hat sie schon angefangen. „Sieben und eine Frau” soll nach der Reportage „Süßer Tee” der erste Roman aus ihrer Feder heißen. „Eine fiktive Geschichte, in der sieben Frauen aufeinander treffen, deren Schicksale sie irgendwie vereint”, umschreibt die studierte BWL-Fachfrau nebulös und weigert sich strikt, mehr zu verraten.

Aber eigentlich kann man sich den Grundtenor denken. Denn als Motor ihrer Arbeit sieht sie die Leser und vor allem die Resonanzen, die „Süßer Tee” gebracht haben.
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