Geilenkirchen - Süggerather Spätlese erobern die Niederheider Kaserne im Sturm

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Süggerather Spätlese erobern die Niederheider Kaserne im Sturm

Von: defi
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General Peter Braunstein (l.) übergab frohgemut den Schlüssel zur Selfkantkaserne an die Karnevalisten der Süggerather Spätlese. Dann wurde mächtig gefeiert. Foto: Dettmar Fischer
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Das Tanzmariechen der Süggerather Spätlese, Celine, stimmte die Narrenschar auf die tollen Tage ein. Foto: Dettmar Fischer
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Partystimmung im Stil der 70er- und 80er-Jahre herrschte bei der Erstürmung der Kaserne. Foto: Dettmar Fischer

Geilenkirchen. Mit seinem Gefolge stürmte das Dreigestirn der Süggerather Spätlese, Prinz Torsten I. (Schlösser), Bauer Patrick (Spiess) und Jungfrau Kevina (Kevin Kropp), die Selfkantkaserne. Der einzige Schuss, der an diesem sonnigen Altweibermorgen fiel, wurde aus der Konfetti-Kanone abgegeben. Mangels Munition leisteten die Verteidiger keinen Widerstand und ließen die Narrenschar ungehindert einmarschieren.

Spieß Thorsten Melchers hieß die Karnevalisten der Süggerather Spätlese herzlich im Kasino willkommen. Seine Kameraden würden in diesem Jahr, so Melchers, wie es ja auch dem Zentrum für Verifikationsaufgaben der Bundeswehr in Geilenkirchen durchaus entspreche, die Kaserne waffenfrei verteidigen.

Auch die Mitglieder der kanadischen Streitkräfte, die in der Selfkantkaserne stationiert sind, beteiligten sich gerne an der waffenfreien Verteidigung und vor allem auch am folgenden karnevalistischen Programm, das keine Wünsche offen ließ.

Thorsten Melchers wollte denn aber doch nicht ganz kampflos den Süggerather Karnevalisten Einlass gewähren. Melchers: „Fünf Musiktitel habt ihr jetzt zu erraten, sonst geht es zurück in den Bus.“ Prinz Torsten I. und seine Mitstreiter lösten die Musikrätsel spielend, erst bei der fünften Frage brauchte es einen zweiten Anlauf. „Dann mal rein in die gute Stube“, meinte Thorsten Melchers. Die „gute Stube“ entpuppte sich als 70er-Jahre Disco. Entsprechend dem Partymotto war der Saal schön dekoriert worden.

Ein Revival der 70er, 80er und 90er-Jahre-Musik wurde mit den entsprechenden Kostümen im Glitzerlicht der Diskokugel gefeiert. Die Schlaghosen sorgten dafür, dass das Konfetti schnell aufgefegt war. Auf der Bühne wurde die friedliche Schlüsselübergabe zelebriert. Holger Koch moderierte für die Süggerather Spätlese die Zeremonie. „So einen frohen General hab ich noch nie gesehen“, scherzte Holger Koch. Und fürwahr, General Peter Braunstein machte ganz und gar nicht den Eindruck, als würde er die Schlüsselgewalt vermissen. General Braunstein warnte die neuen Schlüsselherren: „Das sind alles Individualisten hier.“ Bützchen und Orden wurden ausgetauscht, wobei die Gastgeber ihren Sessionsorden in Form einer Single gestaltet hatten. Zur Einstimmung auf eine tolle Party tanzte das Solomariechen der Süggerather Spätlese, Celine.

Holger Koch gab sodann die Bühne frei mit den berühmten Ilja Richter-Worten: „Licht aus, Spott an!“ Zusammen mit Brigitte Wormuth präsentierte Spieß Thorsten Melchers das Programm, zu dessen Highlights Auftritte der „Weiber“ der Selfkantkaserne, der Kanadier und der Männertanzgruppe des Zentrums für Verifikationsaufgaben zählten.

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