Strohmiete in Flammen: Wehrleute im Dauereinsatz

Von: g.s.
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Die alarmierten Feuerwehrleute sahen sich am Hatterather Wald neben der Bundesstraße einer großen Feuerwand gegenüber. Foto: Georg Schmitz
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Von der Strohmiete blieb nichts übrig, der Schaden wird auf mehrere tausend Euro geschätzt. Foto: Georg Schmitz

Geilenkirchen-Hatterath. Von Weitem war der Feuerschein in den abendlichen Himmel hinein zu sehen. Und so war es nicht verwunderlich, dass mehr als 50 Autofahrer Polizei und Feuerwehr von der brennenden Strohmiete am Hatterather Wald telefonisch in Kenntnis setzten.

Gegen 20 Uhr meldeten die ersten Anrufer ein großes Feuer neben der Bundesstraße 221. Als die ersten alarmierten Feuermänner der Löscheinheit Tripsrath-Nieder-heid eintrafen, bestätigten sich die Angaben der Passanten. Sofort erkannten die Wehrleute, dass hier nicht mehr viel zu retten war. Der dichte Rauch zog über die Umgehungsstraße in Richtung Rischden/Tripsrath.

Mit vereinten Kräften und den zwischenzeitlich hinzugekommenen Brandbekämpfern der ebenfalls alarmierten Löscheinheit Gillrath-Hatterath machten sich die Männer ans Werk. Weil neben der brennenden, rund zehn Meter hohen Strohmiete weitere Dutzende Rundballen lagerten, beschränkte sich der Erstangriff auf die zu diesen Ballen hingewandte Feuerwand. Weitere C-Rohre wurden von allen Seiten eingesetzt. Ein Übergreifen der Flammen auf die mit Planen zugedeckten Rundballen konnten die Feuerwehrleute verhindern. Allerdings wurde die Strohmiete komplett ein Raub der Flammen.

Ein Landwirt zog mit dem Ausleger seines Traktors die brennenden Strohballen auseinander, damit diese dann von der Feuerwehr abgelöscht werden konnten. Der Einsatz zog sich über Stunden hin, gegen 22 Uhr rückte der größte Teil der Feuerwehren wieder ab. Eine Brandwache blieb bis 3 Uhr morgens zurück, von der Strohmiete blieb am Ende nichts übrig.

Der Schaden wird auf mehrere tausend Euro geschätzt. Die Ursache für das Feuer ist bisher ungeklärt, Brandstiftung ist nach ersten Erkenntnissen der Polizei nicht auszuschließen. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

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