Streetsoccer-Turnier des evangelischen Kirchenkreises Jülich

Von: g.s.
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Wie im vergangenen Jahr nahmen zehn Fußball-Mannschaften am Streetsoccer-Turnier des evangelischen Kirchenkreises Jülich in der Sporthalle Geilenkirchen teil. Foto: Georg Schmitz

Geilenkirchen. Seit sieben Jahren veranstaltet das Jugendreferat im evangelischen Kirchenkreis Jülich ein Streetsoccer-Turnier mit wechselnden Austragungsorten.

Auch in diesem Jahr werden von den teilnehmenden Mannschaften bei den anstehenden vier Turnieren fleißig Punkte gesammelt. Das Ergebnis steht nach der Auswertung erst beim Abschlussturnier in Hückelhoven fest, dann kann auch der Gesamtsieger seinen Pokal in Empfang nehmen.

Der am 12. Dezember ausgetragene Wettbewerb wird ohnehin in die Turniergeschichte eingehen, denn er wird erstmals unter Schwarzlicht ausgetragen. Neben den Pokalen für die Siegerteams wird beim Finale auch ein Fairnesspokal vergeben.

Am Wochenende traten zehn Mannschaften aus der Region in der Mehrzweckhalle des Sportzentrums in Geilenkirchen an. Dort trafen die beiden Hückelhovener Teams „Fanta Energy“ und „Chapter One“, die Zille-Mannschaften „FC Barcelona“ und „Zille-Chiller“, Oberbruch I und II, Nörvenich, „FC Bulls“ (Übach-Palenberg), „Superkickers“ (Jülich) und „Zak Zoccers“ aus Erkelenz aufeinander.

Gespielt wurde in zwei Gruppen á fünf Teams, zeitlich begrenzt auf acht Minuten je Match. Zum Einsatz kamen pro Mannschaft ein Torwart und fünf Feldspieler. Jedes Team hatte seinen eigenen Betreuerpool dabei. Die Jugendleiter sahen sich in der Sporthalle in Geilenkirchen rund 100 Jugendlichen gegenüber, die um den Sieg kämpften oder ihr Team anfeuerten.

Schon seit Jahren beobachten die Schiedsrichter, dass die Mannschaften immer fair miteinander umgehen. „Daneben ist ohnehin immer ein Jugendleiter am Spielfeldrand, damit dieser notfalls eingreifen kann“, erklärt Zille-Leiterin Nadine Gärtner. Aber in den vergangenen Jahren sei es noch nie zu Zwischenfällen gekommen.

Jungs und Mädels aus zwölf Nationen spielten aktiv Fußball und hatten ihren Spaß dabei. Multikulti ist gewollt, die Veranstalter möchten beweisen, dass die Jugendlichen sich gegenseitig respektieren und Toleranz untereinander zeigen. Jeder Spieler bekam vor dem Turnier ein eigens für den Event gestaltetes T-Shirt.

Wer sich sportlich betätigt, muss auch essen und trinken. Beides stand im Form von 300 gesunden Vollkornbrötchen, Müsli und alkoholfreien Getränken zur Verfügung.

Nebenbei leistete der AWO-Kreisverband Heinsberg Aufklärungsarbeit. Dessen ehrenamtliche Helfer hatten einen Infostand, der über AIDS informierte, aufgebaut. Daneben konnten die Jugendlichen auch einen so genannten „Kondom-Führerschein“ machen. Der Ausrichter dankte am Ende noch der Stadt Geilenkirchen, die die Sporthalle kostenfrei zur Verfügung gestellt hatte.

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