Straßenleuchten weichen neuer LED-Technik

Von: Karl-Heinz Hamacher
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Zusammen mit Willi Sontag von der West Energie installierte Bürgermeister Bernhard Tholen in Hastenrath die ersten LED-Leuchten. Foto: Karl-Heinz Hamacher

Gangelt. In der Gemeinde Gangelt hat der Austausch alter Straßenleuchten gegen neue Leuchtkörper mit LED-Technik begonnen. Rund 66.000 Euro werden zuerst in Hastenrath investiert, wo zurzeit 109 alte Leuchten stehen, die innerhalb einer guten Arbeitswoche gegen die LED-Lampen ausgetauscht werden.

 Diese 66.000 Euro sind noch aus dem Haushaltsplan 2012 für entsprechende Maßnahmen übrig geblieben. Die Investition hat also nichts mit den 600.000 Euro für die Erneuerung für die Straßenbeleuchtung zu tun, die die Gemeinde bei der Verabschiedung des Haushaltsplanes 2013 eingestellt hat.

2100 Straßenlampen stehen in der gesamten Gemeinde. Alle, die nach 2002 errichtet oder erneuert wurden, rund 700, gehören der Gemeinde Gangelt, der Rest ist noch in Besitz der West Energie. Im Laufe des Jahres sollen so alle alten Straßenlaternen mit Leuchtstoffröhren, HQL-Technik, Quecksilberdampfleuchten und Natriumdampflampen ausgetauscht werden – egal, wer der Eigentümer ist. Allerdings, so hatte Bürgermeister Bernhard Tholen schon in der Ratsitzung kurz erläutert, gibt es momentan einen Lieferengpass bei allen LED-Leuchten.

Hohes Sparpotenzial

In Zeiten hoher und steigender Energiepreise bietet die Straßenbeleuchtung in jeder Kommune ein hohes Einsparpotenzial. 75 Prozent sollen es in der Gemeinde Gangelt sein. „Je nach Preisentwicklung beim Strom sollte sich unsere Investition in acht bis zwölf Jahren gerechnet haben“, sagt der Bürgermeister.

24 Watt

Erstaunlich die Wattzahl, mit der beispielsweise in Hastenrath gearbeitet wird. Der Lampentyp „Teceo“ arbeitet mit 36 Watt, die „Mini-Piano“ nur mit 24 Watt.

Während die Gesamtabschaltung der Straßenbeleuchtung schon seit Wochen nach teilweise massiven Bürgerprotesten vom Tisch ist, und heute die regelbaren Lampen in der Leistung reduziert, beziehungsweise bei den nicht regelbaren nur jede zweite brennt, wird es mit der LED-Technik in der Nachtzeit eine Reduzierung der Leistung geben. In Hastenrath wird ein Herunterfahren um 30 Prozent getestet.

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