Stofftiere undKränze im Blick

Von: akf
Letzte Aktualisierung:
Auch Leckeres aus der Weihnach
Auch Leckeres aus der Weihnachtsbäckerei (Bild) gab es bei der Missionsausstellung der katholischen Frauengruppe Palenberg im Theresiensaal - und das nicht nur zum Bestaunen, sondern auch zum Kosten. Foto: agsb

Übach-Palenberg. Die „Ernährungssicherung für Kinder im Nordwesten Kenias” und „Notleidende Kinder in Pakistan” durch die Flutkatastrophe heimatlos gewordenen Kinder standen im Mittelpunkt der Missionsausstellung im Theresiensaal unter der Pfarrkirche in Palenberg.

Zur guten Tat bereit waren und aufgerufen hatten die engagierten Mitglieder des Missionskreises der kfd-Frauengemeinschaft unter Leitung von Marita Böven und deren Team. „Mit dem Erlös kann jeder Einzelne die Projekte unterstützen und mithelfen, dass die Kinder ihre Rechte einfordern können”, hatte sie vorgegeben. Was vor weit über 30 Jahren begonnen, wurde fortgesetzt. Der Missionskreis engagiert sich für notleidende Kinder in den Krisengebieten der Welt und unterstützte diesmal Projekte in Kenia und Pakistan.

Das unermüdliche Engagement der Palenberger Frauen verlangt Respekt. „Helfen Sie mit! Das Einzige, was die Armut besiegen kann, ist miteinander zu teilen.” Mit diesen Worten von Mutter Teresa appelliert zum Spenden der Missionskreis der kfd-Frauengemeinschaft an St. Theresia in Palenberg die Besucher ihrer Ausstellung.

Dies vor dem Hintergrund, dass es um Hilfe für notleidende Kinder in von Armut und Kastastrophen betroffenen Regionen unseres Erdballs geht. „Kinder fordern ihre Rechte!”, lautete auch das Motto der Veranstaltung des seit drei Jahrzehnten segensreich wirkenden Missionskreises an St. Theresia im Anschluss an die von Pater Konrad Boja zelebrierte und stark besuchte Familienmesse.

Sie wurde musikalisch vom Chor „Senza Limiti” hervorragend mitgestaltete.

Nach dem Gottesdienst zur Mittagszeit gab es im Theresiensaal großes Gedränge. Der Zuspruch war gewaltig und freute die Organisatoren. Die Palenberger Frauen, mit Unterstützung vieler Helferinnen, darunter auch zahlreiche Nichtmitglieder, hatten in den vergangenen Wochen mit viel Liebe und Geduld wieder viel gebacken, gewerkelt, mit unermüdlichem Einsatz ihre Ideen verwirklicht. Vor diesem Hintergrund war die Ausstellung angesichts der breit gefächerten Palette von hoher Qualität und verzückte die Besucher.

Die mit viel Liebe und Geduld gefertigten Adventsgestecke und -kränze waren gleich beim Eintritt der große Hingucker der Ausstellung, was sich auch in der Nachfrage nierderschlug.

Andere Handarbeiten, Töpferware, Gebäck, Marmelade und Liköre sowie viele Geschenkartikel rundeten die Palette der Verkaufsstücke ab. Alt und jung waren vereint, denn auch die Kinder und Jugendlichen der Pfarre waren in die Veranstaltung mit eingebunden und leisteten mit diversen Angeboten ihren Beitrag. Vor allem die putzigen selbstgenähten Stofftieren fanden ihre Abnehmer.

Auf der Bühne im Theresiensaal lockte die „Weihnachtsbäckerei” mit vielfältigen Leckereien, diverser Marmelade und Likören sowie letztlich geschmackvolle Glückwunsch- und Weihnachtskarten, kunstvoll gefertigten schönen Taschen aus unterschiedlichen Materialien, Schals und weitere attraktive Geschenkartikel. Die eingerichtete „Punsch-Stube” rundeten den gelungenen Missionsbasar ab.

Für das leibliche Wohl und die Geselligkeit war wie gewohnt bestens gesorgt. In Palenberg blieb nach dem Gottesdienst verständlicherweise bei vielen Familien die Küche kalt. Dankbar nahm man das Angebot des Missionskreises an, der einen schmackhaften Eintopf mit Wursteinlage servierte. Die Tische im Theresiensaal waren ruckzuck besetzt, überall ließen es sich die Gäste gut schmecken, ehe sie danach zum Rundgang mit Einkauf ansetzten.

In den Nachmittagsstunden gab es in der eingerichteten Cafeteria ein üppiges Kuchenangebot. Über viele Stunden herrschte im Theresiensaal reges Leben und Treiben, ein längeres oder kürzeres Verweilen war festzustellen.

Das freundliche Herbstwetter nutzten viele Besucher für einen Trip zur Missionsausstellung, die ein Ort der Begegnung und Kommunikation ersten Ranges war. An den einzelnen Tischen steckten Männer wie Frauen die Köpfe zusammen und waren rasch in angeregte Gespräche vertieft. Die ehrenamtlich tätigen Damen des Missionskreises dürften zufrieden gewesen sein.
Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert