Geilenkirchen/Heinsberg - Steuererklärung kann bares Geld bringen

Steuererklärung kann bares Geld bringen

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Geilenkirchen/Heinsberg. Zu Beginn des Jahres versenden die Arbeitgeber die Lohnsteuerbescheinigungen für das abgelaufene Jahr an ihre Arbeitnehmer. Eine gute Gelegenheit zu prüfen, ob die Abgabe einer Steuererklärung zu einer Steuererstattung führt. „Den meisten Arbeitnehmern bringt die Steuererklärung bares Geld“, sagt Ralf Brochhaus, Leiter des Finanzamts Geilenkirchen, und rät allen, kein Geld zu verschenken.

Die Finanzverwaltung bietet die Möglichkeit, die Steuererklärung elektronisch zu erledigen. Steuerpflichtige, die Gewinneinkünfte von mehr als 410 Euro erzielen, sind sogar verpflichtet, die Steuererklärung elektronisch abzugeben. Sie kann am Computer erstellt und mit Hilfe von „Elster“, dem Steuerprogramm der Finanzverwaltung, oder mit einem anderen, im Handel erhältlichen Programm, elektronisch ans Finanzamt geschickt werden. Alternativ kann die Steuererklärung auch direkt im Elster-Online-Portal ausgefüllt und von dort ans Finanzamt übermittelt werden.

Wer sich bei der Steuerverwaltung im Elster-Online-Portal registriert, erhält einen bequemen, sicheren und papierlosen Zugang zu seinem Finanzamt. Die ausgefüllte Steuererklärung wird authentifiziert und geht auf elektronischem Weg – ohne Ausdruck und Unterschrift – direkt an das Finanzamt.

„Wer bereits im Vorjahr die Steuererklärung elektronisch erledigt hat, kann in der Regel auf die gespeicherten Daten zurückgreifen und diese individuell übernehmen. Einmal elektronisch angefangen, gehen die kommenden Steuererklärungen viel leichter von der Hand“, erklärt Ralf Brochhaus. Außerdem biete eine elektronisch übersandte Steuererklärung die Möglichkeit, den Steuerbescheid zusätzlich auch elektronisch zu erhalten.

Wichtig zu wissen ist, dass Steuerpflichtige, die verpflichtet sind, ihre Steuererklärung elektronisch zu übermitteln und dies nicht tun, mit der Festsetzung eines Verspätungszuschlags rechnen müssen.

Das Einreichen einer Steuererklärung auf Papier genügt in diesen Fällen nicht den Anforderungen und wird so behandelt, als sei keine Steuererklärung abgegeben worden.

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