Sternsingeraktion endet mit Empfang beim Bürgermeister

Von: g.s.
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Bürgermeister Thomas Fiedler konnte zum Abschluss der Sternsingeraktion mehr als 70 Jungen und Mädchen im großen Sitzungssaal (Bild) des Rathauses empfangen, bevor die jungen Sammler dem Abschlussgottesdienst in der nahen Kirche beiwohnten. Foto: Georg Schmitz

Geilenkirchen. Verkleidet ähnlich der in der Legende beschriebenen „Drei Könige“ bevölkerte eine große Anzahl Kinder jetzt den großen Sitzungssaal im Geilenkirchener Rathaus.

 Es handelte sich erkennbar nicht um eine Kostümierung im Umfeld des karnevalistischen Brauchtums, sondern um die Sternsinger, die nach zehn Tagen des Umherziehens mit der Sammelbüchse von Tür zu Tür um Spenden für Not leidende Flüchtlingskinder in Malawi und anderenorts der Erde zu sammeln.

Zum Ende der Sternsingeraktion trafen sich deshalb mehr als 70 der jungen Helfer aus der Gemeinschaft der Gemeinden (GdG) St. Bonifatius in der zentralen Kirche St. Mariä Himmelfahrt, um dort am Abschlussgottesdienst teilzunehmen. Zuvor hatte Bürgermeister Thomas Fiedler die Jungen und Mädchen jedoch in den Sitzungssaal eingeladen, in dem sonst die Stadtverordneten ihre Entscheidungen für die Stadt treffen.

In Afrika gehe es den Kindern nicht so gut wie in Deutschland, trug der Bürgermeister vor, der sich über die große Zahl der jungen Aktiven im Sitzungssaal freute. Er erinnerte an die Flüchtlingskinder, die schlimme Schicksale erleiden würden und dringend der Hilfe bedürften. „Was ihr tut, ist richtig. Macht weiter so, ihr Sternsinger!“, lobte der Ratsvorsitzende die Kinder und fügte hinzu: „Ihr seid wichtig!“

Der Bürgermeister hatte sich auch nach dem diesjährigen Motto erkundigt und von den Gästen erfahren: „Segen bringen – Segen sein“. Er wollte zudem wissen, ob das Ergebnis der Sammlung schon feststehe. Die Koordinatorin der Sternsingeraktion, Elke Horsten, klärte auf, dass das erst in einigen Tagen möglich sei. Und die Erfahrungen beim Gang durch die Stadt? „Manche Leute haben die Türe gar nicht aufgemacht“, schilderten mehrere Kinder auf die Frage des Bürgermeisters. Und der erklärte zum Stichwort: „Eine Gruppe Sternsinger war auch bei mir in Hünshoven. Aber ich hatte Grippe – und kein Geld parat“, bedauerte Thomas Fiedler, griff jedoch den Anlass dieses Besuchs im Rathaus auf und steckte seinen Geldschein in eine Sammelbüchse. Bevor sich die Jungen und Mädchen danach mit Eltern und Betreuern auf den Weg in die nahe Kirche machten, wurde auch das Rathaus mit der in Kreide geschriebenen Segensbitte „C+M+B 2014“ versehen.

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