Sternsinger setzen ein Zeichen für den Klimaschutz

Von: mabie
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Ein beeindruckendes Bild lieferten die rund 200 Sternsinger beim Rückkehrgottesdienst in der Kirche St. Maria Himmelfahrt in Geilenkirchen. Eltern und Kinder freuten sich über die erfolgreiche Sammlung. Foto: Markus Bienwald

Geilenkirchen. Am Ende des Rückkehrgottesdienstes der Sternsinger am Sonntagvormittag gab es nicht nur die Gelegenheit für die Kinder und Jugendlichen, den Platz in der Kirche St. Maria Himmelfahrt am Geilenkirchener Markt so richtig auszunutzen. Denn beim obligatorischen Abschlussbild konnten sich die wundervoll kostümierten Kinder, die viele Kilometer im gesamten Stadtgebiet unterwegs waren, einmal so richtig zeigen.

Das hatten sie auch verdient, denn am Ende sammelten in allen Gemeinden über 200 Kinder und 90 Begleitpersonen insgesamt mehr als 16.000 Euro für die diesjährige Aktion. Ziel war es, am Beispiel Kenias die Folgen des weltweiten Klimawandels zu demonstrieren, und ein Zeichen für den Klimaschutz zu setzen.

Die Kinder von St. Mariä Namen Gillrath, St. Anna Tripsrath, St. Johann Evangelist Prummern, St. Cornelius Grotenrath, St. Willibrord Teveren und der gastgebenden Kirche St. Maria Himmelfahrt Geilenkirchen waren hier mit viel Eifer dabei. Sie zogen von Tür zu Tür, brachten den Segen „christus mansionem benedicat“ (Christus, segne dieses Haus) mit Kreide oder Klebestreifen an die Häuser und sangen und sammelten fleißig Spenden ein. Koordiniert wurde der Einsatz von Gemeindereferentin Ursula Dürnholz, die auch zum abschließenden Gottesdienst ein perfekt organisiertes Programm aufbot.

Gute Erfahrung für die Kinder

So wurden die Kinder in den Kommunionstunden auf ihren ehrenamtlichen Einsatz vorbereitet, in jeder Gemeinde gab es einen eigenen Aussendungsgottesdienst, der zum Teil auch von Ehrenamtlern vorbereitet und geleitet wurde. Neben dem Besuch der einzelnen Haushalte gab es auch Sammlungen in Kindergärten, im St. Elisabeth-Krankenhaus und in den Einrichtungen der Altenpflege.

Dass die Kinder viele gute Erfahrungen gemacht haben, viel Spaß hatten und der Kälte gut trotzten, freute am Ende auch die begleitenden Eltern und Großeltern. Dennoch hatte Ursula Dürnholz am Ende noch einen Wunsch frei: „Wir würden uns im nächsten Jahr über noch mehr Kinder und Begleitpersonen für Geilenkirchen, Hünshoven, Bauchem und Niederheid freuen“, schloss sie, „dann kann auch wirklich überall gegangen werden.“

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