Übach-Palenberg - Sternsinger in der ehemaligen Zechengemeinde

Sternsinger in der ehemaligen Zechengemeinde

Von: mabie
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Spenden sammeln für Kinder in Kenia: Im Rathaus testeten die jungen Sternsinger ihre Singstimmen. Foto: Markus Bienwald

Übach-Palenberg. Kaltes klares Wetter: das hat auch am Freitag für die Sternsinger in der ehemaligen Zechengemeinde bedeutet, sich dick und warm einzupacken. Denn wie Marie Klaas und Jan Schmidt traten sie auch am Dreikönigstag den teils langen Weg durch die Stadt an, um bei den Menschen zu klingeln, und ihnen den Segen zum neuen Jahr ans Haus zu bringen.

Da kommen schon mal ein paar Kilometer zusammen, aber das macht ihnen nichts aus. Nur die Kreide macht Marie Klaas an diesem Morgen kurz vor dem offiziellen Empfang bei Bürgermeister Wolfgang Jungnitsch ein wenig zu schaffen.

Doch mit Routine und Geduld gelingt es ihr am Ende doch, das obligatorische „20C+M+B+17“ an die Hauswand zu bringen. Das steht dann nach dem erfolgreichen Besuch der Sternsinger auf dem Türstock oder an der Wand. Das hat nichts mit den Königsnamen Caspar, Melchior und Balthasar zu tun, sondern symbolisiert schlicht das lateinische „Christus Mansionem Benedicat“ – Christus segne dieses Haus.

Natürlich achten die Sternsinger darauf, dass der Haussegen nicht schief hängt, wozu sicherlich auch die einstudierten Lieder wie „Stern über Bethlehem“ beitragen. Wichtig ist für die Sternsinger aber am Ende nicht nur das freiwillige Schaffen für das gute Ziel, sondern auch das Ergebnis.

Möglichst volle Spendenbüchsen sollen es sein, und damit der Grundstock dafür gelegt werden konnte, half Bürgermeister Wolfgang Jungnitsch bei seinem alljährlichen Empfang für die Sternsinger der Übach-Palenberger Pfarrgemeinde St. Petrus schon mal mit ein paar Zehn-Euro-Scheinen nach.

Kakao und leckeres Gebäck gab es beim Verwaltungschef auch, und noch ein paar Worte darüber, dass der Respekt untereinander, vor fremdem Gut und vor der Allgemeinheit ein hohes Gut sei. „Ich hoffe, Ihr konntet Euch bei mir noch ein wenig aufwärmen“, sagte der Erste Bürger noch zum Abschied.

Der Geldbetrag in der Sammelbüchse wird in diesem Jahr schwerpunktmäßig gegen die schwerwiegenden Folgen des Klimawandels eingesetzt. Als Beispielland wurde in diesem Jahr steht übrigens Kenia ausgewählt.

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