Geilenkirchen - Startschuss für die weitere Sanierung fällt im Frühjahr

Startschuss für die weitere Sanierung fällt im Frühjahr

Von: st
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Geilenkirchen. Im Frühjahr fällt der Startschuss für die weitere Sanierung der Geilenkirchener Innenstadt. Dann wird mit dem Umbau der Herzog-Wilhelm-Straße vom Kreisverkehr Konrad-Adenauer-Straße bis in Höhe des Einkaufszentrums begonnen.

Dipl.-Ingenieur Christoph Küpper, Stadtplaner im Büro für Kommunal- und Regionalplanung Aachen(BKR), stellte am Dienstagabend im Umwelt- und Bauausschuss die Bauentwürfe vor, nachdem der Stadtrat bereits im Juli grundsätzlich dem Gestaltungskonzept zugestimmt hat.

Den Synagogenplatz hat der Stadtplaner ausgeklammert, weil es noch kein Nutzungskonzept für die leer stehende Stadthalle gibt. Den Zugang zum Wurmweg will Küpper freigelegt wissen, ein Grünstreifen soll den Parkplatz des angrenzenden Rewe-Centers abgrenzen. Gestaltet werden soll die Fläche mit Sitzbänken und Fahrradständer. Der Radwanderweg soll deutlicher in die Planung eingebunden werden.

Die Planung der Radwege sorgte für eine kurze Diskussion. Wie sollen die beiden Radwege – einer führt an der Wurm vorbei und endet an der Einmündung Haihover Straße, der andere befindet sich an der Herzog-Wilhelm-Straße und endet bei Optik Laumen – angebunden werden?

An welcher Stelle soll der Radfahrer auf die Straße geführt werden? Mit diesen Fragen wird sich der Stadtplaner nochmals beschäftigen und am 9. Oktober in der Ratssitzung Vorschläge unterbreiten. Etwa zwei Monate wird der Umbau der Herzog-Wilhelm-Straße dauern. Im gleichen Zeitraum soll auch mit wenig Aufwand die Haihover Straße neu gestaltet werden.

Dabei handelt es sich laut Christoph Küpper um eine Straße, die aufgrund der Bushaltestelle stark von Schülern frequentiert werde. Auch habe er eine häufige Querung festgestellt, da man von hier aus die Gerbergasse erreiche. Deshalb hat er an der Stelle, an der die Gerbergasse in die Haihover Straße mündet, einen beleuchteten Fußgängerüberweg eingeplant.

Auch von dieser Straße aus soll der Grünstreifen zum Parkplatz des Rewe-Centers neu geordnet werden. Allerdings müssen noch Gespräche mit dem Eigentümer geführt werden.

Nach der Sommerpause wird mit dem fünften Bauabschnitt begonnen. Dabei handelt es sich um eine Fortführung des ersten Bauabschnittes auf der Konrad-Adenauer-Straße zwischen der Einmündung Alte Poststraße und der Kreuzung Konrad-Adenauer-Straße/Theodor-Heuss-Ring/Nikolaus Becker-Straße. Auch hier wird mit einer Bauzeit von rund zwei Monaten gerechnet.

Die Umgestaltung der Haihover Straße fand im Bauausschuss die Zustimmung aller Fraktionen. Während Stephan Evertz (Die Grünen) hier von einer kleinen Maßnahme für eine gute Sache sprach, stimmten die Grünen gegen die Bauentwürfe zur Stadtkernerneuerung in den Bauabschnitten IV und V. „Nicht weil die Pläne schlecht sind, sondern weil wir das Geld woanders anlegen sollten“, erklärte Evertz zum Bauabschnitt IV.

Und zum fünften Bauabschnitt meinte er: „Wir sehen keinen Bedarf. Der Nutzen ist nicht groß, das Projekt ist zu teuer, die Baustellen schaden der Geschäftswelt.“ Die anderen Fraktionen stimmten zu.

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