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Starker Andrang beim GKV-Biwak zum Sessionsbeginn

Von: g.s.
Letzte Aktualisierung:
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Zurück in der „Heimat“: Prinzessin Miri, mit ihrem Prinzen Marko als Tollitäten der KG aus Loverich-Floverich, stammt aus Geilenkirchen.
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Zu den zahlreichen karnevalistischen Abordnungen, die GKV-Präsident Franz-Michael Jansen (hi. l.) begrüßte, gab es auch rasante Auftritte, wie im Bild die Kleine Garde des GKV.

Geilenkirchen. Der Geilenkirchener Karnevalsverein (GKV) geht 2014 in seine 35. Session und machte mit einem karnevalistischen Biwak am Sonntag den Anfang im gerade begonnenen Jahr.

Schon 2011 hatten sich die Innenstadt-Karnevalisten entschieden, zu Beginn des neuen Jahres einen Biwak zu veranstalten, zu dem immer alle befreundeten Vereine herzlich eingeladen sind.

Mit seinem Präsidenten Franz-Michael Jansen, dem Vorsitzenden Willi Jabusch und dem stellvertretenden Vorsitzenden Norman Asali sowie einem hoch motiviertem Team schunkelt sich der Verein jetzt auch ohne eigenes Prinzenpaar in die kommenden zwei Sessions-Monate.

Gäste aus der Region

Wie schon im vergangenen Jahr, war der Musikpark in Niederheid der auserwählte Platz für das Ereignis. Mit Schlag 11.11 Uhr stellte Präsident und Moderator Franz-Michael Jansen insgesamt 20 auswärtige Karnevalsgesellschaften aus den Kreisen Heinsberg, Düren und der Städteregion Aachen vor. Alle waren der Einladung des GKV gefolgt und hatten neben ihren Tollitäten auch Tanzmariechen, Garden und Showtanzgruppen mitgebracht.

Tanzfläche als Bühne

Als Bühne musste im Musikpark die Tanzfläche herhalten, und auf dieser spielte sich an diesem Tag allerhand ab. Die Gastgeber machten im Programmreigen den Anfang, und nach dem Einzug stellte Jansen die eigenen Akteure kurz vor. Die von Jacqueline Rausch trainierten „Minis“ setzten sich als erste Tanzgarde in Szene, gefolgt von den GKV-Kids, derer sich Katja Fischer annimmt. Der Geilenkirchener Karnevalsverein zeigt sich derzeit stolz über die Tanzgruppen und Solomariechen.

Die befreundeten Karnevalsgesellschaften aus dem Stadtgebiet und den benachbarten Kommunen hatten als Geschenk jeweils ein Kurzprogramm mit Gesang und Tanz mitgebracht. Den Anfang machte dabei der „Würmer Wenk“, der seine Mariechen und die Showtanzgruppe „Las Chaotas“ auf die Bühne schickte.

„Danke, dass ihr in eure alte Kreisstadt gekommen seid“, hieß Franz-Michael Jansen dann die Rot-Weißen Funken aus Beggendorf willkommen. „Wir dürfen wieder GK als Kennzeichen fahren, ihr aber leider nicht“, setzte der Präsident noch eins drauf. Selbst Loverich-Floverich war früher noch mit GK unterwegs, fiel Franz-Michael Jansen noch ein, als er die „Blauen Funken“ aus den beiden Baesweiler Stadtteilen begrüßte.

Mit der Karnevalsgesellschaft aus Loverich-Floverich hatte es eine besondere Bewandtnis auf sich, und das hielt der Präsident nicht lange hinter dem Berg: „Eure Prinzessin Miri ist ein echtes Geilenkirchener Mädchen, besser gesagt, eines aus Hünshoven“, definierte es der GKV-Präsident genau. Dem zugezogenen Bürger muss in diesem Zusammenhang erklärt werden, dass sich linksseitig der Wurm (in Fließrichtung) Geilenkirchen, rechtsseitig der Stadtteil Hünshoven erstreckt.

In Loverich-Floverich schwingen Marko I. (Esser) und Miri I. (Miriam Wagner) in dieser Session das Zepter. Weil nun die Prinzessin aus Hünshoven stammt, hatte es sich die Schützenkapelle Hünshoven nicht nehmen lassen, die KG Blaue Funken „hereinzuspielen“, wie die musikalische Begleitung beim Saaleinzug auch genannt wird. Das Prinzenpaar brachte mit ihrem Gesangsbeitrag „Dreimal Loverich ahoi“ Stimmung in den Musikpark und wurde auch deshalb herzlich gefeiert.

Sieben Stunden Programm

Mit einem dreifachen „Jellekerke Alaaf“ wurden auch die anderen Vereine und Abordnungen im Laufe des Tages von den Gastgebern stürmisch begrüßt und in das siebenstündige Programm mit eingebunden.

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