Stahe-Niederbusch setzt auf die Jugend und den Tatendrang

Von: Heinz Eschweiler
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Die Schwarz-Gelben vom Rodebach fiebern dem Auftakt in der Kreisliga B entgegen. Foto: agsb

Gangelt-Stahe-Niederbusch. Das verflixte zweite Spieljahr nach dem Wiederaufstieg zur B-Liga, Gruppe III, im Fußballkreis Heinsberg schaffte der FC Concordia Stahe-Niederbusch genau wie im Aufstiegsjahr mit Rang 11. Dass man keine Bäume ausreißen kann und wird, ist jedem Freund des FC und auch den Verantwortlichen des Vereins bewusst.

„Unser Ziel ist ganz klar der Klassenerhalt“, so Trainer Patrick Gerads, im zweiten Jahr bei der Concordia. Der Coach selbst hätte fast für seinen Club Fußballgeschichte geschrieben. Die Mannschaft schaffte überraschend für alle den Sprung ins Finale um den Gemeindepokal, musste sich in allerletzter Sekunde aber mit 0:1 gegen die SG Gangelt-Hastenrath geschlagen geben. Der Trainer musste dabei aufgrund von Mannschaftsproblemen selbst ran, hätte fast als Sturmspitze das Führungstor erzielt, und dies hätte der Sieg sein können.

Aber: „Hätte, hätte Fahrradkette“, so Gerads, der zwar gleich nach der Niederlage in frustrierte Gesichter seiner Mannschaft blickte, aber sofort wieder Mut machen konnte: „In der Meisterschaft treffen wir uns wieder.“

Natürlich sind die Derbys am Rodebach das Salz in der Suppe in der B-Liga Gruppe III. Ebenso freut man sich auf die Spiele gegen Neuling DJK BW Gillrath. „Schon in der Bundesliga ist es interessant, wenn Blau-Weiß gegen Schwarz-Gelb spielt“, lachte Gerads.

Der Coach freut sich derzeit auf einen gesunden Konkurrenzkampf im Kader mir rund 20 Spielern. „Die Kameradschaft ist unser Plus“, sieht er hier eine starke Einheit. Das Vorjahresteam blieb fast komplett zusammen, bis auf Tim Schuivens, der zur SVG Birgden-Langbroich-Schierwaldenrath wechselte, blieb der Kader bestehen und erhält nun noch junges Blut.

Denn ein anderer Tim Schuivens kommt aus der Jugend hinzu. Weiterhin aus dem Nachwuchs rücken Yannick Diederen und Lukas Jan Kofferath nach. Wobei die weiteren Neuzugänge mit Gero Beckers (SG Waldfeucht) und Dennis Heutz (FC Germania Teveren ) ebenfalls jugendlichen Elan aussprühen.

Eine Woche vor dem Start sieht Gerads seine Truppe auf dem richtigen Weg. Sorgen machen derzeit nur einige Verletzungen. So fällt Kapitän und Offensivkraft Daniel Drießen derzeit noch mit einer Leistenverletzung aus.

Im Gemeindepokal überzeugte die Truppe ihren Chef, und dieser ist sich sicher: „An einem guten Tag, und wenn wir unser Spiel abrufen, wird es jede Mannschaft schwer haben, gegen uns zu gewinnen. Wir sind reifer geworden.“

Natürlich weiß der Trainer, dass die Trauben in der Liga hoch hängen, forciert im Training besonders das Zweikampfverhalten. Hier sah der Coach in der Vergangenheit zu brave Spieler auf dem Platz, forderte nunmehr eine gesunde Härte, ohne Unfair zu sein.

„Wer im Spiel keine Zweikämpfe annimmt, hat in dieser Klasse nichts zu suchen“, möchte Patrick Gerads den Spielern immer wieder vor Augen halten. „Wir sind im Mittelfeld sehr gut aufgestellt, zudem machen die jungen Spieler Freude“, geht er sehr optimistisch ans Werk, und die Concordia möchte den Schwung aus dem Gemeindepokal in die Saison mitnehmen. „Ein einstelliger Tabellenplatz ist mein persönlicher Ansporn“, so Gerads.

Dabei ist der Auftakt gnadenlos: Die Concordia reist bereits am Samstag, 2. September, zum TuS RW Frelenberg, danach kommt der SC Selfkant, und es wartet das Spiel im Heidestadion gegen Teveren II.

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