Stadtverwaltung darf Elektroauto für einige Wochen testen

Von: g.s.
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Strom tanken für die Umwelt:
Strom tanken für die Umwelt: Nicht nur Bürgermeister Wolfgang Jungnitsch, auch der Fachbereichsleiter Stadtentwicklung, Helmut Mainz (v.r.), zeigte sich vom kleinen Elektroauto begeistert, das von Patrick Beckers und Oliver Bongartz (v.l.) überbracht wurde. Foto: Georg Schmitz

Übach-Palenberg. Lautlos rauschte Bürgermeister Wolfgang Jungnitsch mit dem Fiat 500 heran, manche Passanten mögen erschrocken gewesen sein, ob des „Null-Dezibel-Geräuschpegels”. Übach-Palenbergs Erster Bürger saß am Steuer des Elektroautos eines Mönchengladbacher Energieversorgers und zeigte sich begeistert.

„Mit dem Elektrofahrzeug stößt man bei uns in Übach-Palenberg Türen und Tore auf”, sagte der Verwaltungschef nach einer kurzen Probefahrt.

Die auch im Kreis Heinsberg tätige NEW-Niederrhein Energie und Wasser AG hat der Stadt für einige Wochen ein Elektroauto zur Verfügung gestellt. Der Fuhrpark der NEW beinhaltet zwei Elektroautos und vier Elektroroller, die auf Ausstellungen zu sehen sind und für besondere Zwecke zur Verfügung gestellt werden.

Die NEW-Mitarbeiter Patrick Beckers und Oliver Bongartz überbrachten den noch nicht auf dem Markt erhältlichen Prototyp und wiesen Wolfgang Jungnitsch wie auch Stadtbrandinspektor Friedel Mannheims kurz ein. Selbst Landrat Stephan Pusch hat das Auto schon gefahren, das in den Kommunen wechselweise zum Einsatz kommt.

„Das Fahrzeug hat nur Bremse und Gas. Mit einer vollen Batterie kommt man 140 Kilometer weit”, weiß Oliver Bongartz. Auf 100 Kilometer verbraucht der Elektro-Fiat 15 Kilowattstunden Ökostrom. „Ein Kilowatt kostet 22 Cent, das bedeutet, dass 100 Kilometer mit nur 3,30 Euro zu Buche schlagen”, rechnet Oliver Bongartz vor.

Die CO2-Neutralität sei ein wichtiges Kriterium für die Umwelt und die Wartungsarmut ein weiteres positives Argument für den Geldbeutel. Zudem verwendet die NEW an den Ladesäulen ausschließlich Strom aus erneuerbaren Energien, so die weitere Information.

Der wassergekühlte Elektromotor bringt das Auto auf eine Spitzengeschwindigkeit von 110 Stundenkilometer. Das Füllen einer Batterie mit Schnellladefunktion dauert an einer Ladesäule rund zwei Stunden. Die Bremsenergie fließt wiederum zurück in die Batterien.

„Es wird davon ausgegangen”, so Oliver Bongartz über die junge Autogeneration, „dass in naher Zukunft Reichweiten von 350 Kilometern möglich sind.”
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