Geilenkirchen - Stadtrat diskutiert über Nutzung finanzieller Mittel

Stadtrat diskutiert über Nutzung finanzieller Mittel

Von: g.s.
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Geilenkirchen. Die sechste Sitzung des Rates der Stadt Geilenkirchen barg einige Tagesordnungspunkte, die für die Bürger eine zentrale Bedeutung besitzen. Dabei ging es auch um zur Verfügung stehende Mittel aus dem Konjunkturpaket II.

So soll aus Sicht der Verwaltung der Bau einer Toilettenanlage im Wurmauenpark derzeit nicht weiter verfolgt werden und die dadurch eingesparten rund 130000 Euro für die Sanierung der Außenhaut von Haus Basten verwendet werden.

„Haus Basten muss saniert werden, das ist ein Mittelpunkt von Geilenkirchen”, meldete sich Jürgen Benden (Bündnis90/Grüne) zu Wort. Die Fenster der „Guten Stube der Stadt” seien in sehr schlechtem Zustand. Aber: „Es muss auch eine Lösung für die Toilettenanlage im Wurmauenpark geben”, so Benden.

Manfred Schumacher (CDU) appellierte an die Verwaltung, ein Konzept zu erarbeiten, wie der Wurmauenpark zukünftig gestaltet werden könne. Bürgermeister Thomas Fiedler verwies auf die Dringlichkeit der Maßnahme, denn die Mittel aus dem Konjunkturpaket stünden nur noch 2010 zur Verfügung.

„Die Bürgerliste hält die Toilettenanlage für wichtig, eventuell kann über ein Modulsystem nachgedacht werden”, meldete sich Christian Kravanja zu Wort. „Wir sehen die Problematik mit Haus Basten, halten aber an der Toilettenanlage fest, stellte Uwe Eggert die Haltung für die SPD dar und wünschte sich eine Planung bis zum Herbst. „Bei den jugendlichen Skatern und Dirt Bikern entstehen gewisse Bedürfnisse”, warb Michael Kappes (CDU) für die Toilette.

„Es gibt bestimmt Modulsysteme, die preiswert sind”, sagte Rainer Jansen (Grüne). Bürgermeister Thomas Fiedler teilte mit, dass neben dem seit zwei Monaten dort stehenden „Döner Cafe” nun bereits ein Toilettencontainer probeweise installiert sei. Dieser sei in Bezug auf den „Probelauf” des Imbissbetriebes zu sehen, denn in diesem Zusammenhang könnten die Pächter die Toiletten in Ordnung halten.

„Wir wollen alle die Attraktivität des Wurmauenparks anpacken, aber Haus Basten ist auch wichtig. Wir müssen so oder so beides anpacken”, sah Jürgen Benden zwei Maßnahmen auf die Stadt zukommen und nahm die Verwaltung in die Pflicht. „Die Verwaltung kann das in der Kürze der Zeit im Moment nicht leisten. Wir sind auf Kante, was die Arbeit betrifft”, erklärte der erste Beigeordnete Hans Hausmann die Situation.

„Wir wollen ein klares Konzept und klare Termine”, drängte Horst-Eberhard Hoffmann die Verwaltung. „Wir können Ihnen nicht zusagen, dass wir in diesem Jahr mit der Gestaltung des Wurmauenparks anfangen”, griff der Bürgermeister ein und machte einen Vorschlag: „Der Rat beschließt als Maßnahme aus dem Konjunkturpaket II die Sanierung von Haus Basten voranzuziehen und die Verwaltung wird aufgefordert, die Planung für eine Toilettenanlage im Wurmauenpark voranzutreiben.”

Beigeordneter Hans Hausmann sagte wiederum zu, ein Konzept für die Parkgestaltung bis Mitte 2011 zu erstellen. Damit konnten sich die Ratsmitglieder anfreunden und stimmten diesen Vorschlägen einstimmig zu.

Kurt Sybertz (SPD) stellte die Frage, ob man den Wochenmarkt an Freitagen nicht auf der neuen Parkfläche vor Haus Basten beibehalten könne. Dorthin sind die Marktbeschicker für die Zeit während der Fußball-WM ausgewichen.

Der Wochenmarkt zeige sich dort optisch sehr schön, viele Stimmen aus der Bevölkerung hätten dies bestätigt. Bürgermeister Thomas Fiedler versprach, dies sorgfältig zu prüfen und zu diskutieren.
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