Stadtentwicklung: Zu wenig Bauland, zu wenig Ladestationen

Von: mh
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Problemviertel: Die Stadtverwaltung soll die Verhandlungen in Sachen Fliegerhorstsiedlung wieder aufnehmen. Foto: Jan Mönch

Geilenkirchen. Wie bereits im Stadtentwicklungsausschuss wurde auch im Stadtrat das von der Verwaltung vorgelegte „Strategiepapier Baulandentwicklung“ gegen die Stimmen der Grünen mehrheitlich verabschiedet.

Für die Grünen begründete Jürgen Benden die Ablehnung unter anderem mit der Feststellung, dass ein Baulücken-Kataster und ein Leerstands-Management fehlten. „Das Papier greift zu kurz und ist nur auf Neubauten ausgerichtet“, so seine Meinung.

Beigeordneter Markus Mönter hielt dem entgegen, dass es bei dem Strategiepapier nicht um Einzelfälle, sondern um eine Strategie gehe. Einstimmig folgte der Rat auch dem Antrag der Fraktion „Geilenkirchen bewegen! und FDP“, die konstruktiven Gespräche und Verhandlungen zur Umsetzung des Konzeptes zur Entwicklung der Fliegerhorstsiedlung in Neu-Teveren mit der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (Bima) wieder aufzunehmen und über den Fortgang der Gespräche im Ausschuss für Stadtentwicklung und Wirtschaftsförderung zu berichten.

Hinkender Vergleich?

In der Begründung hatte die Fraktion auf ein Projekt in Soest verwiesen, wo eine Zusammenarbeit zwischen Stadt und Bima offensichtlich funktioniert. Allerdings, so ein Einwand von Rainer Jansen (Grüne), ging es in Soest um ein Gebiet mit Infrastruktur, mit einer Lage mitten in der Stadt, Kita und Supermarkt.

Bei den Bürgeranfragen sprach das frühere Ratsmitglied Alfons Nickels die schlechte Ausstattung der Stadt bei Ladestationen für E-Bikes an. Es gehe dabei nicht um aufwendige Anlagen, sondern um kostengünstige, kleine Stationen vor allem auch für auswärtige Besucher. Zu diesem Punkt verwies Beigeordneter Markus Mönter auf die Velo-Aktion auf Kreisebene, in deren Rahmen in Kürze Ladestationen installiert würden.

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