Geilenkirchen - Stadt muss bei Kultur kürzen

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Stadt muss bei Kultur kürzen

Von: g.s.
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Geilenkirchen. Mit erfreulichen Zahlen in Bezug auf die Entwicklung im Hallenbad hat Kulturamtsleiter Gort Houben im Sport- und Kulturausschuss der Stadt aufwarten können.

Die Einnahmen konnten im vorigen Jahr auf 102.720,78 Euro gesteigert werden. Dies sei ein Plus gegenüber 2009 in Höhe von 3973,21 Euro oder gut vier Prozent. Die Besucherzahlen seien im gleichen Zeitraum von 84.696 auf 85.382 gestiegen.

Gort Houben hatte auch schon die Auswertung des ersten Quartals 2011 bereit: „In den ersten drei Monaten dieses Jahres war eine Steigerung von fast zehn Prozent festzustellen”, teilte er dem Gremium mit.

Der Amtsleiter stellte zudem die Vorschläge für das Kulturprogramm der Saison 2011/12 vor. „Wir haben auch hier Einsparungen zu leisten”, bedauerte Gort Houben. Zwar stünden wie im Vorjahr weiterhin 30.000 Euro als Veranstaltungsetat zur Verfügung, aber bei den Arbeitsstunden für die Bediensteten bei Veranstaltungen müsse kräftig gespart werden. Deshalb seien die Kulturveranstaltungen von 65 in der Saison 2010/11 auf demnächst 45 zurückgeführt worden.

Qualität statt Quantität

„Wir müssen in allen Bereichen kürzen”, sagte Gord Houben. Im Kulturamt sei bereits eine Vollzeitstelle gestrichen worden. Jedoch werde bei der Auswahl der Veranstaltungsangebote „auf Qualität und nicht auf Quantität” geachtet. Der Kulturamtsleiter stellte eine Prioritätenliste vor, aus der noch eine konkrete Auswahl zu treffen ist.

Zu den geplanten Veranstaltungen zählen Theater- und Musikevents, Ausstellungen und Lesungen, Angebote für Kinder und Jugendliche. Auch die Kabarettreihe wird 2011 fortgesetzt, und hier steht bei Berücksichtigung der bisherigen Planung neben einem Highlight mit Wilfried Schmickler („Mitternachtsspitzen”) die Neuauflage des Improvisationstheaters „Springmaus” im Fokus.

Die Länderpräsentationsreihe „Geilenkirchen blickt auf Europa” in Zusammenarbeit mit der Europa Union rückt 2011 das Königreich Dänemark ins Blickfeld. Mit sechs bis sieben Veranstaltungen fällt die Präsentation jedoch nicht so üppig aus wie in den Jahren zuvor, hieß es. „Großen Wert haben wir auf die publikumswirksame Auftaktveranstaltung auf dem Marktplatz gelegt”, so Gord Houben zu diesem Termin am Samstag, 28. Mai.

Unterstützt wird die Länderpräsentation von der dänischen Einheit beim Awacs-Verband. Einstimmig sprachen sich die Ausschussmitglieder für eine Kostenbeteiligung der Stadt in Höhe von 1000 Euro an der Länderpräsentation aus.

Abschließend hieß es im Fachausschuss, dass alle sechs Fußballspiele der deutschen Frauen-Nationalmannschaft anlässlich der Weltmeisterschaft (26. Juni bis 17. Juli) auf dem Public Viewing-Cube am Marktplatz zu sehen sein werden.
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