St. Mariä Namen: Kreativ vor großem Publikum

Von: Georg Schmitz
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Das Programm der traditionellen Adventsfeier der Gillrather Grundschule beinhaltete neben Wort- und Gesangsvorträgen auch kleine Bühnenspiele. Foto: Georg Schmitz

Geilenkirchen-Gillrath. Die Gemeinschaftsgrundschule (GGS) Gillrath hatte ihre Schüler zur Adventsfeier in die Pfarrkirche St. Mariä Namen eingeladen. Die Einladung richtete sich aber auch an die Eltern und Freunde der Kinder.

So war es nicht verwunderlich, dass die Sitzplätze nicht ausreichten und die Menschen sich bis in die letzten Ecken des sakralen Kirchenbaus sammelten, um das beliebte Ereignis mit zu erleben. Seit 23 Jahren veranstaltet die Europaschule diese große Weihnachtsfeier, die unter vom ehemaligen Schulleiter Hans Josef Gaspers ins Leben gerufen wurde. 120 Kinder werden in der GGS derzeit unterrichtet, und darunter sind auch mehr als ein Dutzend italienische Jungen und Mädchen. Der neue, bisher kommissarisch eingesetzte Schulleiter Michael Meyer konnte unter den Gästen auch Bürgermeister Thomas Fiedler begrüßen.

Italienische Momente

„Wir möchten nach hektischen, arbeitsreichen und aufreibenden Monaten mit unserer Adventsfeier für einen Moment innehalten und uns alle zur Ruhe kommen lassen“, nannte Meyer einen Grund für das Adventsfest. Das ganze Jahr über sei die Schule mit so vielen Dingen beschäftigt, müsste sich das Lehrerkollegium mit neuen Situationen auseinander setzen und das nahezu jeden Tag und meist noch unter Zeitdruck. Jetzt hoffe er, dass es gelinge, die Menschen auf eine besinnliche Weihnachtszeit einzustimmen. „Invito alla Festa dell‘Avento“, lautete die Einladung zur Adventsfeier in italienischer Sprache, und so bedankten sich die jungen Menschen aus Italien mehrmals im Verlauf des Festes mit Gesangsbeiträgen in ihrer Heimatsprache.

Alle Schüler der Gemeinschaftsgrundschule waren in der Pfarrkirche Akteure, jede einzelne Klasse hatte sich etwas ausgedacht und für das vorweihnachtliche Fest ein eigenes Stück einstudiert. Mehrere Wochen Vorbereitung zogen ins Land, bevor das Einstudierte nun vor großem Publikum aufgeführt wurde. Gemeinsam waren zu Beginn alle Kinder von der Grundschule bis zur Pfarrkirche marschiert. Theo Ortenstein sorgte am Keyboard für den musikalischen Rahmen. Das Programm beinhaltete Tanzdarbietungen, Wort- und Gesangsvorträge, aber auch kleine Bühnenspiele, wobei zu Ende des Jahres natürlich die Advents- und Weihnachtszeit am meisten Beachtung fand.

Die Gestaltung des Festes lag ausschließlich bei den Kindern, unterstützt wurden sie dabei von ihren jeweiligen Klassenlehrern. Aus vielen Kehlen klang der bunte Liederreigen durch die Kirche, wobei die Kinder auch mit Musikinstrumenten in Aktion traten. Daneben erzählten sie als Weihnachtsmann, Hirte, Engel oder Fee verkleidet schöne Geschichten. Zum Beispiel von dem Osterhasen, der Ostern verschlafen hatte, sich dann aber als Weihnachtshase nützlich machte. Zum Schluss erlebten die Besucher ein furioses Finale, wobei sich alle Kinder noch einmal um den Altar versammelt hatten.

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