Geilenkirchen-Würm - St.-Gereon-Schützen feiern großes Jubiläum

St.-Gereon-Schützen feiern großes Jubiläum

Von: Georg Schmitz
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Seit 40 Jahren bestimmt die Katholische Frauengemeinschaft in Geilenkirchen-Würm das Leben im Stadtteil mit. Im Bild die sehr aktiven Gruppe samt der Vorsitzenden Marion Steigner (oben links). Foto: Georg Schmitz

Geilenkirchen-Würm. Die St.-Gereon-Schützenbruderschaft Würm feiert ihr 450-jähriges Jubiläum zur Sommerkirmes gemeinsam mit dem 40-jährigen Bestehen der lokalen Katholischen Frauengemeinschaft.

Im Jahr 1993 bekamen die Schützen die Genehmigung, ein neues Ehrenmal zu errichten. Am Prummerner Weg stellte die Stadt Geilenkirchen einen Platz für das Denkmal zur Verfügung. Nach abgeschlossener Planung wurde der Grundstein am 22. Mai 1993 gelegt, ein Steinmetz aus Westfalen nahm die Arbeit an dem Ehrenmal auf. Die Anlage wurde am 3. Juli 1993 eingeweiht.

Verbunden war die Veranstaltung mit dem Bezirksschützenfest, zu dem 29 Vereine antraten. Im September 1993 erhielt die Bruderschaft mit der feierlichen Einführung von Pfarrer Norbert Kaluza einen neuen Präses. Im Januar 1995 kam es zum Führungswechsel im Bezirksverband Geilenkirchen: Josef Kouchen löste den langjährigen Bezirksbundesmeister Christian Raschen ab.

Beim Bezirkskönigsschießen 1998 errang Franz-Josef Jansweidt aus Würm die Bezirkskönigswürde, im gleichen Jahr begannen die Umbauarbeiten des alten Kindergartens zum neuen Vereinsheim. Im Juni 2002 holte Brudermeister Gerd Grundmann die Bezirkskönigswürde und qualifizierte sich für das Bundeskönigsschießen.

Pfarrer Kaluza hatte in alten Kirchenbüchern den Hinweis auf eine Jagdkapelle „aus Kaiser Karls Zeiten” gefunden, die an der Stelle der heutigen Pfarrkirche gestanden haben soll. Die drei Bruderschaften der Pfarre erklärten sich daraufhin bereit, danach zu suchen und legten in Handarbeit tatsächlich Fundamente und Bögen frei. Als „Annakapelle” ist dieser Bereich seitdem zugänglich.

Christian Raschen starb im April 2008. Eine der meist verdienten Persönlichkeiten, die sich der Brauchtumspflege in Würm Zeit seines Lebens verschrieben hatte. Alle Schützenbrüder gaben ihrem Vorbild das letzte Geleit.

Tatkräftige Helferinnen

In diesem Jahr konnte in Würm kein König ermittelt werden. Deshalb wird das amtierende Kaiserpaar, Franz-Josef und Annamaria Jansweidt, die Gereon-Schützen zum 450-jährigen Jubiläum in aller Form vertreten.

Die Katholische Frauengemeinschaft wird zur Sommerkirmes ebenfalls groß feiern: ihr 40-jähriges Bestehen! Kurz nach der Gründung zählte die damalige Frauen- und Müttergemeinschaft bereits 300 Mitglieder, darunter 18 tatkräftige Helferinnen aus Beeck, Flahstraß, Honsdorf, Leiffarth, Müllendorf und Würm. Der Mitgliedsbeitrag damals: 60 Pfennig im Monat.

Bei „Würmer Wenk”

Schnell brachten sich die Damen bei verschiedenen Veranstaltungen aktiv ein, und schon 1970 veranstalteten sie den ersten karnevalistischen Kostümball. Seit 1986 wartet die Frauengemeinschaft jedes Jahr mit einer beliebten Frauensitzung im Festzelt der KG „Würmer Wenk” auf. Ihre Tanzdarbietungen gehören zwischenzeitlich zum festen Bestandteil einer Sitzung.

Geburtstage, Krankenbesuche, Einkehrtage im Schönstattzentrum, die jährliche Maiandacht, Kaffeetafel, Fußwallfahrt nach Kevelaer, Radwallfahrt, Adventsfeier und vieles mehr haben die Frauengemeinschaft unter ihrer derzeitigen Vorsitzenden Marion Steigner zu einem festen Bestandteil des gesellschaftlichen und kirchlichen Lebens in der Fünf-Dörfer-Gemeinschaft gemacht.
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